"In der öffentlichen Meinung ist alles Falsche und
Wahre,
aber das Wahre in ihr zu finden, ist der erste Schritt zum Erfolg."
Bitte weitersagen!
POSTDEMOKRATISCHER AUTORITARISMUS Die historische
Bedeutung der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen 2010
In Übereinstimmung mit vielen klassischen
Definitionen verstehen Politikwissenschaftler unter
Autoritarismen politische Systeme mit beschränktem
Pluralismus, in denen Rechtsstaatlichkeit sowohl praktiziert
als auch unterwandert werden kann. Ein weiteres modernes
politisches System stellt die Demokratie dar, die auf
Rechtsstaatlichkeit und politischem
Wettbewerb basiert. Ihr entscheidendes Merkmal ist die
politische Gleichheit der Bürger, die nicht zuletzt
durch verschiedene Formen von Partizipation
verwirklicht werden kann. Die Demokratie basiert auf Rechtstaatlichkeit,
politischem Wettbewerb und Partizipation der Bürger bei
politischen Entscheidungen! Das ist das gute Recht der
Bürger - aber auch die verdammte Pflicht und Verantwortung
zum Erhalt der Demokratie. Es ist nicht damit getan, zur
Wahl zu gehen oder einer Wahl fernzubleiben. Leider haben
die unfähigen Politiker die Politikverdrossenheit selber zu
verantworten - die Bürger haben ein Recht auf Information -
bekommen haben sie Desinformation von den Politikern, der
Wirtschaft, den NGOs und den Medien. Vor dem Hintergrund,
daß der ehemalige oberste Verfassungsrichter Prof.Dr.
Dr. h.c. Hans-Jürgen Papier von "Mediendemokratie" spricht
und vor den Talkshows als Ersatzparlamenten der Republik
warnt ist die Runde mit Röttgen und Kraft bei "Hart aber
Fair" eine Alarmsirene. Wie peinlich ist eigentlich dieser
verzweifelte Versuch der Akteure Hannelore Kraft zu der
Aussage zu bewegen: Mit den "Linken" auf keinen Fall!
Zunächst einmal:
Demokratisch gewählte Volksvertreter,
denen alle Macht im Staat an die Hand gegeben ist,
sind Moderatoren, Journalisten und Reportern keine
Rechenschaft schuldig.
Ihr seid nicht die Neger der Medien!
Ihr seid nicht die Neger der "Neuen Weltordnung"!
Dies ist Unterhaltung für bildungsferne Unterschichten!
LEIDER IST DIESES VIDEO NICHT
MEHR VERFÜGBAR, ABER
HIER KÖNNEN SIE SICH DEN SCHWACHSINN NOCH EINMAL ANSCHAUEN: http://www.wdr.de/themen/global/webmedia/webtv/getwebtv.phtml?p=4&b=262
Wer noch Links-Rechts debattiert und EX-DDR ist
regierungsunfähig!
Diese gesamte Runde inklusive ihrer Parteien sind
regierungsunfähig!
Das Volk ist diesen Schwachsinn leid!
Armes Deutschland! - Das Land ist zur Beute gemacht!
Zur Beute für den globalen Geld- und Hochadel!
Alle Parteien brauchen völlig neue inhaltliche Positionen!
Diese unfähigen Hilfsschüler schicken unsere Kinder in den
Tod auf den Kriegsschauplätzen des internationalen Geld- und
Hochadels.
Habt ihr eigentlich alle den Verstand völlig verloren?
Rupert Murdoch, Ted Turner,
Bertelsmann, Springer, Burda, etc.,
haben mit der Informationspflicht der Öffentlich-Rechtlichen
ARD und ZDF rein gar nichts zu tun!
Diese "amerikanische Art" des Journalismus, Politiker
vorzuführen, ist für bildungsferne Zuschauer
vielleicht unterhaltsam, in der Sache aber nur peinlich!
Medienpsychologisch sind die Moderatoren darauf gedrillt,
den Politikern Inkompetenz nachzuweisen.
Sie sitzen immer am längeren Hebel und die Politiker fallen
immer wieder darauf herein.
Seid ihr so blöd - oder tut ihr nur so?
Oberlehrer Hans-Ulrich Jörges ist einer der profiliertesten
Journalisten-Demagogen.
Seit Peter Sodann bei den "Linken" ist, hat ihn die ARD vom
Programm gestrichen.
Auch ein Porträt der SPD-Bewerberin Schwan lehnte die ARD
ab.
Apropos, die sozialdemokratische Gesinnung der Gesine Schwan
hält sie nicht davon ab,
vom 10.-12. September 2010 in Berlin die Abschaffung des
souveränen Nationalstaates Deutschland
mit dem "Interdependence Day" zu feiern.
Meine lieben
Freunde und Wegbegleiter,
ich habe vielleicht eine etwas andere Sichtweise der SPD.
1948 geboren bin ich mit dem Zerfall der SPD aufgewachsen.
Ich habe partei-interne Querelen, Austritte von
Bundestagsabgeordneten und den Verlust von -zigtausenden von
Wählerstimmen live miterlebt. Viele Jahre waren geprägt von
Ermahnungen und Kritik. Geholfen hat es gar nichts. Die
Parteibonzen waren mit der Befriedigung persönlicher
Eitelkeiten und Pöstchenschieberei beschäftigt und haben
sich von allen Seiten korrumpieren lassen. Eben dieser Filz
hat sie dahin gebracht, wo sie heute stehen.
Jetzt steht die SPD vor der historischen Verpflichtung, zu
ihrem Ursprung als soziale, demokratische Partei des Volkes
zurückzukehren. Diese Verpflichtung ist von ebenso
ungeheurem Ausmaß wie meine Behauptung, daß die Vereinten
Nationen mit ihrem Weltsicherheitsrat zur größten
Verbrecherorganisation der Welt mutiert sind.
Die Wendehälse der SPD stehen jetzt mit der Möglichkeit
einer Koalition mit den Linken und Grünen an einem
historischen Wendepunkt, den sie vielleicht ahnen aber
noch lange nicht verinnerlicht haben.
Hat sich eigentlich jemals einer der Verantwortlichen
darüber Gedanken gemacht, daß man die derzeitige verlogene
und verschissene Medienphilosophie, -psychologie, -soziologie
- die Indoktrination und Manipulation - in den
öffentlich-rechtlichen auch völlig anders gestalten kann:
Aufklärend, informierend, bildend?
Was will
die SPD von der Sozialistischen Internationalen? Was machen
Steinmeier und Müntefering da?
Wohin gehört eigentlich die Rosa-Luxemburg-Stiftung und die
Linke mit Lafontaine und Biski?
Woher kommen eigentlich die Grünen mit Joschka Fischer und
Cohn-Bendit??? Was reden die heute???
Was ist aus Schily geworden - man schaue sich mal seine
Biographie an? Was redet Schulz im EU-Parlament?
Die Sozialistische Internationale wurde in Deutschland
gegründet und Willy Brandt war über 10 Jahre der
Vorsitzende. Heute gibt es die Seite der Partei, deren
Ehrenpräsident Hans-Jochen Vogel ist, auf deutsch gar nicht. Was war das für ein Eiertanz mit Schröder und Blair?
Macht mal
eure Schularbeiten!
Die Seite der
Universität Münster ist vor über 10 Jahren das letzte Mal
upgedated. - Da sind noch Fragen offen!
Prof. Dr. H.J.
Krysmanski schreibt in seiner Seminarreihe "Aspekte der
Globalisierung" bei Fragen zur Machtelite des SS02:
Machteliten sind diejenigen Menschengruppen auf diesem
Planeten, die über die Bedingungen der Aneignung der
Reichtümer dieser Welt verfügen; es sind diejenigen, die in
einem allgemeinsten Sinne 'Eigentumsrecht' setzen - oder
auch zerstören - können. Die Aktivitäten von Machteliten
beziehen sich dann auf zwei dialektisch miteinander
verbundene Realitätsebenen. Wir sprechen für die Zwecke
dieses Seminars zunächst von Geopolitik I und Geopolitik II.
Geopolitik I wäre die Ebene, auf der unser Planet als
Gegenstand allgemeiner Arbeit erscheint, als der Raum, in
dem sich der Stoffwechsel zwischen Natur und Gesellschaft
vollzieht. Hier geht es um die aufbauenden und zerstörenden
Wirkungen menschlicher Arbeit, um Produktion und Destruktion
- und vor allem um die Ressourcen unseres Planeten und um
die Biosphäre. Anm.: Das ist die Finanz- und Wirtschaftskrise und der
Krieg im Nahen Osten. Das ist Inflation und Währungsreform.
Das ist Israel, Palästina, Gaza, Somalia, Iran, Irak,
Afghanistan, Pakistan, Jemen, etc. Das ist
Rüstungsindustrie, Waffenexport, Uranbergbau, Atombombe und
Atommüll. Das ist Destabilisierungs-politik der NEW WORLD
ORDER, die den Weltsicherheitsrat und die Vereinten Nationen
unterwandert haben.
Geopolitik II dagegen wäre die Ebene, auf der unser Planet
als die Sphäre allgemeiner Kommunikation erscheint,
beispielsweise als ein Netz weltumspannender kommunikativer
Finanztransaktionen, als ein Raum unübersehbar vielfältiger
kultureller und massenkultureller Äußerungen. Vor allem aber
wäre Geopolitik II eine Ebene, auf der Ökonomie nicht mehr
als Stoffwechselprozess zwischen Gesellschaft und Natur
erscheint, sondern als eine kulturelle Operation. Wo also
folglich auch Machtpolitik nicht mehr allein Kampf um
Ressourcen ist, sondern zu einem neuen imperialen Projekt
führt, einem globalen Projekt der vernetzten Macht unter
Einschluss des Cyberspace.
Geopolitik I und II - Ich habe dazu geschrieben:
Die Umstrukturierung der Welt wird mehrgleisig
gefahren. Ein Gleis ist das militärische. Ein anderes Gleis ist das
kultur-kreativ-politische. Sperrt man ein Gleis ist die Neue Weltordnung
insgesamt in ihrer Durchsetzung gefährdet. Die kulturelle Operation, wo
Machtpolitik nicht allein ein Kampf um Ressourcen ist,
sondern zu einem neuen imperialen Projekt, einem globalen
Projekt der vernetzten Macht unter Einschluß des Cyberspace
führt, folgt den Forschungsergebnissen von Dr. Paul Ray und
seinem "New Political Compass".
Dank der aufwendigen Kampagnen um Nahrungsmittel,
Umweltverschmutzung und Klimawandel gibt es eine
Wählerwanderung aus allen Lagern hin zu ökologischen Themen.
Die Leute wollen Führung und Partizipation in Politik, NGOs,
Sozialen Bewegungen und im Business. Ich habe dazu hier vier
Beispiele:
1. One Planet Living des WWF mit Bioregional, etc.
2. The Ecological network 3. The
Bioneers
4. Transition Towns Das ist nicht Grassroot
Movement - Bottom Up - Nein, das ist Raubtierkapitalismus
Top-Down!
Ich gehe
aber noch viel weiter und komme zur Psychologie - zur
Psychosomatik:
Geld ist
nur eine Illusion und Politik ist Psychlogie sagten die
Experten zu Beginn der Weltwirtschaftskrise.
Das ganze Elend der Menschheit beruht also auf einer
Illusion. Der Geld- und Hochadel beschäftigt Psychologen und
Hirnforscher wie Prof. Dr. Peter Kruse, die verhindern
müssen, dass die Menschheit bewußt wird. Prof. Dr. Bernd
Senf sagt, dass es vor ca. 6000 Jahren Stämme gegeben hat,
die friedlich miteinander gelebt haben. Bei ihnen, sage ich,
hatte die Persönlichkeitspaltung noch nicht stattgefunden.
Die Trennung der körperlichen Wahrnehmung der Außenwelt
(Realität) von der konstruierten, manipulierten,
indoktrinierten, simulierten Realität des Geistes.
Ein kranker Körper macht den Geist krank - ein kranker Geist
macht den Körper krank.
Solange Körper und Geist nicht in Einklang sind ist die
Menschheit krank. Sie ist schwerkrank!
Das Paradies auf Erden liegt jenseits deines Horizontes - Du
kannst nicht über den Tellerrand schauen.
Mehr über Kruse und Senf habe ich auf meiner Seite
"Clinton-UFOs-9/11-Psyche".
Die Seite heißt bei mir "AIPSOL":
Autonomic International Political System Of Leadership
Ich beziehe mich hier auf Niklas Luhmann und seine
Soziologie der Politik.
Die drei Sektoren Politik, Wirtschaft und
Nichtregierungsorganisationen sind von diesem System
durchzogen und beherrscht ( die Akteure der Sektoren sind
sich dessen zum größten teil gar nicht bewußt) und der
vierte Sektor (wenn man ihn so nennen wil), die globale
Zivilbevölkerung hat von Alledem überhaupt keinen blassen
Schimmer. Hier muß die Bewußtwerdung und die Aufklärung
ansetzen. Das kann "Bottom Up" oder "Top Down" geschehen, am
Besten und effektivsten von beiden Seiten, damit die
Menschheit nicht immer weiter in ihrer Verdammnis zur
Sisyphosarbeit verharrt. Eines ist dabei nämlich zu
bedenken: Der Geld- und Hochadel wird den "Existenziellen
Sprung", die Überwindung der Fluches, auch nicht schaffen.
Es ist völlig egal, welche Auswirkungen die internationale
Finanz- und Wirtschaftskrise und die bereits initiierten
kriegerischen Auseinandersetzungen noch haben werden: Am
Ende beginnt das Spiel von vorn!
Man stelle
sich das einmal vor:
Die EXPO2010
in Shanghai läuft (Mai 2010) - das "International Symposium
on Cultural Diplomacy" fängt gleich an - im September feiern
wir in Berlin mit dem "Interdependence Day" die Abschaffung
des souveränen Nationalstaates Deutschland - Geld- und
Hochadel spinnen einen Kokon um den Globus, dem niemand
entfliehen kann und unsere Gelehrten sinnieren über eine
Rückkehr zur Gesellschaftstheorie! Nun gut, es ist ja auch
ihre Aufgabe, Gesellschaft zu beschreiben - nicht
Gesellschaft zu gestalten. Dafür fehlt ihnen auch jegliche
Qualifikation.
Gesellschaft wird gestaltet von Wirtschaft, Politik und NGOs.
Da sitzt die Kompetenz, das Geld, das Durchsetzungs-vermögen.
Die Globalisierungskritiker sitzen im falschen Boot und
segeln in die verkehrte Richtung!
The New Political Compass with Dr. Paul Ray and Jim Garrison on Youtube
Hierzulande hat außer Geld- und
Hochadel offensichtlich noch niemand den Schuss gehört!
Laßt Marx, Hegel, Horkheimer, Adorno, Kurt Schuhmacher und
Rosa Luxemburg, etc. mal in Frieden ruhen und widmet euch
mal dem aktuellen Tagesgeschehen.
Die Wähler warten darauf!
Wir sind globale
Zivilgesellschaft,
wir leben in Frieden, Freiheit und Einigkeit,
wir leben ehrlich, aufrichtig und bescheiden,
mit allen Rassen, Kulturen, Religionen - in jedem Alter,
lokal, regional, landesweit, bundesweit, global,
ohne Globalisierer, Privatisierer und Kommerzialisierer,
ohne Billionäre, Milliardäre, Millionäre, Geld- und Hochadel
und Spekulanten,
ohne ....
Wir brauchen keine vertikale
Agrarindustrie und keinen "Healthy Workingplace Index"...
...Bewußtwerdung der breiten Massen von den unbegriffenen
Mächten...
Als erstes sollten die Ordnungshüter und Militärs bewußt
werden:
In Thailand und Griechenland prügeln sich die bildungsfernen
Unterschichten,
die bildungsfernen Ordnungshüter der Obrigkeit mit den
bildungsfernen Armen,
für die Interessen von Geld- und Hochadel.
Sie sind sich dessen nicht bewußt.
Raus aus Afghanistan!
Im Osten ist nach dem Zerfall der Sowjetunion in den
einzelnen Staaten ein postkommunistischer Autoritarismus
entwickelt, der weder Staatsfaschismus noch Kommunismus und
schon gar nicht Demokratie ist.
Im Westen wird die Demokratie mitsamt den souveränen
Nationalstaaten demontiert und hier entwickelt sich ein
postdemokratischer Autoritarismus. Die Autoritarismen nähern
sich an und sind ganz in der Hand der Vereinten Nationen,
des Weltsicherheitsrates, des Hoch- und Geldadels, in Händen
der reichsten Familien der Welt.
Dessen ist sich niemand bewußt.
Wie ist
das möglich ?
Wie werden
diese Herrschaftsstrukturen aufgebaut und erhalten. Wann hat
das angefangen? Welche Akteure braucht man dazu? -
Herrschaft durch Psychologie, Philosophie, Soziologie,
Kulturanthropologie, Religion - hier Verführung,
Versuchung.
Meine These: Das Leben des Menschen ist abhängig von der
Befriedigung seiner Grundbedürfnisse. Es sind nur wenige
Grundbedürfnisse, die der Mensch zum Überleben befriedigen
muß. Würde der Mensch sich darauf beschränken (atmen, essen,
trinken, schlafen, sich vor Kälte schützen, sich
fortpflanzen), so würde er sich kaum von den Tieren
unterscheiden und hervorheben. Dafür braucht es keinen
Verstand. Davon kann niemand reich werden, also werden im
Menschen künstlich Bedürfnisse geweckt. Der Mensch
befriedigt gerne seine künstlich erzeugten Bedürfnisse, weil
er sonst das Gefühl hat, einen Verlust zu
erleiden. Wer weckt die konstruierten Bedürfnisse im
Menschen und wer suggeriert dem Menschen, daß er einen
Verlust erleidet, wenn er seine konstruierten Bedürfnisse
nicht befriedigt? Der Raubtierkapitalismus mit seiner
Wachstumsbibel. Die Sucht des Geld- und Hochadels nach Macht
und Reichtum ist grenzenlos. Die Verlustangst ist bei Geld-
und Hochadel und den Führungseliten so enorm, dass sie
meinen sich die ganze Welt untertan machen zu müssen, um
ihre grenzenlose Gier, ihren Egoismus und ihre Egozentrik zu
befriedigen. Mit brutaler Waffengewalt, mit Mord und
Totschlag, mit Kriegen und Völkermorden allein ist ihnen das
in Jahrhunderten nicht gelungen. Jetzt setzen sie die
Psychologie, die Soziologie und die Philosophie mit ein, um
den bildungsfernen Pöbel zu ihrem gefügigen Spielzeug zu
machen. "Wie macht man "gutes Geld?" hieß es auf dem letzten
Symposium der "Deutschen Vermögensakademie". Geld- und
Hochadel schreiben sich "Ethik" auf die Fahnen ihrer
Konzernstrategien und verstecken ihren Egoismus. Beschriften
sie ihre Bomben, Raketen und ihre Uranmunition für den
"Krieg gegen die internationale Armut" auch mit "Ethik"?
Wird das Inflationsgeld auch "Ethik" heißen? Schreibt man
den bankrotten deutschen Städten, Kommunen und Gemeinden
auch "Ethik" in die "Goldenen Bücher". Läuft Kinderarmut,
Altersarmut und Arbeitslosenalmosen jetzt auch unter
"Ethik"? Sind die Säulen der deutschen Badbanks aus "Ethik"
gemeißelt? Hat "Ethik" die "Cross-Border-Leasing Geschäfte
unterschrieben? Sind "ethische" Gründe für die Abschaffung
der Demokratie in Deutschland verantwortlich? Passiert die
Umstrukturierung der Welt und die "Transnationale
Vergesellschaftung" der globalen Zivilbevölkerung aus
"ethischen" Gründen? - Wen braucht man, um dem Volk so einen
Bockmist unterzujubeln?
Richtig: Wirtschaft, Politik und NGOs - Geld, Medien und
Militärs. Wenn Bedürfnisbefriedigung zur Sucht wird. Wie
krank seid ihr eigentlich - ihr Führungs-Eliten von Geld-
und Hochadel? Ist euch gar nichts heilig? Mit der Aussicht
auf Erfolg und Wohlstand verblödet ihr die Jugend an den
Universitäten und den eigenen Nachwuchs züchten Geld- und
Hochadel für ihre Führungseliten an Kaderschmieden und
Elite-Unis. In der Kommandozentrale bleibt man gerne unter
sich.
"Trilaterale Kommission"
- Triade - Die Welt aufgeteilt in drei Wirtschaftsblöcke:
Nord- und Südamerika, Europa, Asien.
Die drei Blöcke werden entwickelt, beherrscht und gesteuert
von der Trilateralen Kommission. In der Europäischen Union
waren bisher schon 27 ehemals souveräne Nationalstaaten blöd
genug, ihre Souveränität zugunsten der Neuen Weltordnung
aufzugeben. Die Regierungschefs und ihre Parlamentarier sind
die Neger des Geld- und Hochadels. Im EU-Parlament und im
Bundestag schwafeln sie dummes Zeug - sie wissen gar nicht,
wovon sie reden. Auch hier fehlt in jeder Beziehung die
Bewußtwerdung. Bewußtwerdung über Zusammenhänge in
Wirtschaft und Politik ist eine Sache, Bewußtwerdung über
die Soziologie, die Psychologie und die Philosophie des
Lebens eine ganz andere. Um das zu verstehen sollte man
zunächst einmal seine Innenwelt aufräumen und die gespaltene
Persönlichkeit - die gefühlte Realität des Körpers und die
simulierte Realität des Geistes - in Einklang bringen. Erst
dann versteht man die Psychologie der Medien, die Soziologie
der Politik, etc. Nimmt man Psychologie, Soziologie,
Philosophie, Ethnologie, Anthropologie in seiner
konstruierten, simulierten Realität war, dann werden auch
die Konsequenzen daraus in der simulierten Realität
konstruiert und man lebt weiter in seiner Scheinwelt. Nicht
genug damit, jetzt fliehen die Menschen auch noch in die
virtuelle Welt, eine Scheinwelt, die man in seiner
simulierten Realität wahrnimmt.
Jetzt wird es kompliziert - die Reizüberflutung des Geistes
löst eine Blockade aus, das Hirn schützt sich selber.
Man ist wieder beim Status Quo - das ist eben so, da machst
Du doch nichts dran! - gesamtgesellschaftliches Koma.
Nur so sind Rauchverbote per Gesetzgeber, Emissionshandel,
Innenstadtvignetten und klimaneutrales Fliegen möglich.
Während bei einem Großteil der Weltbevölkerung noch gar
keine Elektrizität angekommen ist, werden bei uns die
Glühbirnen verboten.
Die Absurditäten unserer gesellschaftlichen Ordnung sind
dermaßen tiefgreifend und umfangreich, daß es fast unmöglich
erscheint die Massen aufzuklären und aus ihrem "Koma" - aus
ihrer konstruierten Realität - herauszuholen.
Möglich wäre das über die Lügen-Mainstream-Medien, aber dann
würde der Geld- und Hochadel sich selber die Eier
abschneiden. Das ist wohl eher weniger zu erwarten. Also
machen die Intreganten und Demagogen munter weiter.
Sie wissen auch eine breite Masse des Bürgertums hinter
sich, die so in ihrer simulierten Realität manifestiert ist,
daß man auf heftige Protestreaktionen gefasst sein muss,
wenn man an ihren Grundfesten rüttelt und sie aus ihrem
gesellschaftlichen Koma herausholt. Aber das Kartenhaus der
"Neuen Weltordnung" - der "NEW WORLD ORDER" wächst weiter
und wird immer fragiler und es wird zusammenbrechen - und
dann kommt das böse Erwachen.
Auch sie werden erwachen:
Franz Alt und seine Irrläufer
Da ist großes tiefes
gesellschaftliches Koma - am Ende des Marsches!
Und Gott segnete sie und
sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehret
euch und füllet
die Erde und machet sie
euch untertan und herrschet über
die Fische im Meer
und über die Vögel unter dem Himmel
und über das Vieh und über alles Getier, das auf Erden
kriecht.
CDU...christlich-demokratisch
-
was ist das???
Ist das ein Schmarn???
Beim Geld- und Hochadel, beim
Weltsicherheitsrat, bei den Vereinten Nationen,
bei den Führungseliten der Wirtschaft und Politik mitsamt ihren
Kaderschmieden und Elite-Universitäten,
scheint man da etwas falsch verstanden zu haben.
Die SPD mit Hannelore Kraft in Nordrhein-Westfalen hat jetzt
die Chance zur Kehrtwende. Sie hat die Chance zu
Aufrichtigkeit und Ehrlichkeit - dann kommt Gerechtigkeit.
Bewußtwerdung, Aufklärung und grundlegende Reformen in den
eigenen Reihen und dann die Aufklärung hinaustragen in das
Wählervolk. Dank der Forschung von Dr. Paul Ray wartet da
ein großes Potential, was an Wirtschaft, Politik,
Nichtregierungsorganisationen und Zivilgesellschaft
partizipieren möchte - ohne spekulative Finanzmärkte, ohne
Fremdherrschaft, ohne die NEW WORLD ORDER des Geld- und
Hochadels, ohne Filz und Korruption, ohne Manipulation und
Indoktrination. Eine freie, globale Zivilgesellschaft ist
auch möglich mit demokratisch gewählten VOLKSVERTRETERN im
Vaterland, in der Heimat, mit der eigenen Kultur und
Sprache, mit einer unabhängigen Volkswirtschaft und einer
eigenen Währung. Offene Grenzen, ein fairer Welthandel, die
Ernährung der Weltbevölkerung und ein friedliches
miteinander aller Menschen auf diesem Globus ist nicht
ausschließlich unter der Knute der Konzerne und Banken des
Geld- und Hochadels möglich.
Blutige Bürgerkriege, Aufstände und Revolutionen sollten
nicht das 21. Jahrhundert prägen, ebensowenig wie
kriegerische Auseinandersetzungen zwischen Religionen und
Kulturen oder der "Krieg gegen den Terror".
Die SPD und Hannelore Kraft treffen eine schicksalhafte
Entscheidung in NRW. Tief im Innern wartet das Volk auf eine
starke, demokratisch gewählte VOLKSvertretung, die
Entscheidungen trifft für Deutschland - nicht die EU, nicht
die NATO und schon gar nicht für die Neue Weltordnung des
Geld- und Hochadels. Der Kaiser ist tot - hoch lebe der
Kaiser! Die Monarchie und der Adel sind abgeschafft - und
das ist gut so! Nur so ist Demokratie möglich!
Deutschland hat sich schon weit davon entfernt, darum
spreche ich vom postdemokratischen Autoritarismus.
Der Koalition mit den "Roten" und den "Grünen" stünde nichts
im Weg (außer Intriganten, Lobbyisten, Demagogen und Lügen-Mainstream-Medien) und ich würde nicht warten, bis das
Volk sich seine Demokratie wiederholt und Vergeltung übt.
Gebt endlich eure Alibi-Konstruktionen auf und gestaltet
diese Welt im Sinne eurer Auftraggeber - der Wähler.
Es mag ja sein, daß die "Linken" noch nicht regierungsfähig
sind aber seid ihr es denn? Haben Aliens aus dem All den
Nationalstaat Deutschland dahin gebracht, wo unsere Heimat -
unser Vaterland - heute steht? Waren das die bildungsfernen
Schichten, der Sozialschrott, die sich Europa und den Euro
ausgedacht haben? Inszenieren die chaotischen "Linken" in
Nordrhein-Westfalen die transnationale Vergesellschaftung
und die Privatisierung der Welt???
Eine
andere Welt ist möglich - auch ohne den Raubtierkapitalismus
des Geld- und Hochadels - aber dann müßt ihr sie aus den
Ministerien herauslassen und dürft euch nicht von denen die
Gesetzesvorlagen schreiben lassen.
Klimaschutz, Umweltpolitik, nachhaltige Entwicklung und
ressourcenschonende Produktion, ein Leben mit Forschung und
Technik zum Wohle der Menschheit ist auch ohne Geld- und
Hochadel, ohne Rüstungsindustrie, ohne
Massenvernichtungswaffen, ohne Atomindustrie und
Uranmunition möglich. Insofern hat Jacques Fresco, der
amerikanische Utopist, Recht: Als es galt Flugzeuge zu
bauen, um den Krieg zu gewinnen hat keiner gefragt, wer die
Flugzeuge bezahlt. Es wurde nur gefragt, ob die Ressourcen
vorhanden sind. Die Frage nach Geld stellte sich gar nicht.
Das gilt aber leider nur in Kriegszeiten.<
Ja, eine andere Welt wäre möglich - aber je länger wir
warten und immer erst die Frage nach der Bezahlung stellen,
desto mehr gehen uns die physischen und psychischen
Ressourcen verloren - die Abwärtsspirale ist das Fatale!
Unter "Pierre Bourdieu" und "Wissenschaft" habe ich mehr
dazu.
Nochmal: Dr. Paul Ray - The
NEW POLITICAL COMPASS
Der Trend ist eindeutig: Hier
liegen die zukünftigen Mehrheiten!
Es wird Zeit, daß die Sozialen, die Demokraten - die
"christlichen" - erkennen
wer die Musik spielt und woher die Musik erklingt!
Bisher sehe ich nur den Geld- und Hochadel mit ihrer
Blaskapelle auf der Bühne.
Sowohl auf der Bühne der realen Welt wie auch auf der der
Cyberwelt!
Vom Reis - Kurzfilm Geldsystem: Schulden,
Zinsen, Staatsverschuldung, Politik und Wirtschaft
Wer verspricht dem deutschen
Volk Wohlstand und Arbeit?
Die etablierten,
systemimmanenten Volksparteien haben dem deutschen Volk seit
Ende des Zweiten Weltkrieges Wohlstand versprochen.
Volkswirtschaft, Wirtschaftswachstum, soziale
Marktwirtschaft, Sozialversicherung, "blühende
Landschaften"? Demokratie? Souveränität, Einigkeit und Recht
und Freiheit für das deutsche Vaterland! Grundgesetz!
Europa - "bühende Landschaften", soziale Marktwirtschaft,
Sozialversicherung, Atomwirtschaft, Milchberge, Butterseen,
Agrarindustrie, Monokulturen, Massentierhaltung, blühende
Städte, Kommunen und Gemeinden, Solidarität,
Volkswirtschaft-Misch-Masch-Wischi-Waschi aus 27
Volkswirtschaften, Sprachen, Religionen und Kulturen,
Wohlstand für Alle, Souveränität.
Ich erinnere mich sehr wohl an die Worte meiner Genossen in
den Führungsebenen: Es geht jetzt nicht mehr um ein paar
Millionen arbeitslose Deutsche - jetzt geht es um über 30
Millionen arbeitslose EUROPÄER.
Finanzkrise, Wirtschaftskrise, Krieg! - Europäisierung,
Globalisierung, Privatisierung, Kommerzialisierung.
Weltsicherheitsrat-Vereinte
Nationen-Weltbank-Welthandelsorganisation-Welternährungsorganisation-Weltgesundheitsorganisation-Welt-Global-Planetarisch-Solidarität-
Einigkeit-Recht-Freiheit-Demokratie???
Geld- und Hochadel sind Demokraten? Wirtschaft und Politik
triefen vor lauter "Wohlstand für Alle" - im "Dritten
Sektor"? - der globalen Zivilbevölkerung? Die bildungsfernen
Unterschichten sind nur zu blöd zuzugreifen? Und das
Unterrichtsmaterial an unseren Schulen kommt von Wrigley´s
und Coca-Cola?
Und in den Öffentlich-Rechtlichen überschlagen sich die
Ratesendungen und Fernsehköche und Politik wird in den
Talkshows gemacht??? Die Militärs müssen Eseltreiber
schießen in Afghanistan und Piraten am Horn von Afrika?
Soldaten bringen Demokratie, bringen Arbeit und Wohlstand
für den "Dritten Sektor" - die globale Zivilgesellschaft???
Die Medien informieren über den Fortschritt des
Weltsicherheitsrates und der Vereinten Nationen bei ihrem
verzweifelten Bemühen um Frieden, Freiheit und Demokratie.
Politik und Wirtschaft verbreiten aufrichtig und ehrlich
ihren Kampf um Wohlstand, Frieden, Freiheit und Demokratie
auf der ganzen Welt über ihre ehrenwerten Medien - diese
ehrenwerte Nobel-Preis-Gesellschaft?
"AVATAR" und "SLUMDOG MILLIONAIRE" - die Traumfabriken
werden es schon richten - virtuelle Welten ???
In die konstruierten Realitäten in den menschlichen Hirnen
wird jetzt auch noch die virtuelle Realität implantiert???
Die Bewußtwerdung der
breiten Massen über die unbegriffenen Mächte erfolgt über
simulierte und virtuelle Realitäten???
Die systemimmanenten demokratischen Parteien betreiben
Aufklärung und die "linken" Kommunisten wollen die
Planwirtschaft der Ex-DDR und Sowjetunion? Steinmeier,
Gabriel, Müntefering, Kraft, Nahles, etc., debattieren die
Ziele der "Sozialistischen Internationalen" in den
Ortsvereinen der SPD? Was wird eigentlich in den
Ortsvereinen der CDU, CSU, FDP und Grünen debattiert? Hier
wird Aufklärung betrieben???
Die Versager in den Führungseliten machen sich nicht einmal
mehr die Mühe ehrlich und aufrichtig mit der Basis zu
kommunizieren und schuldig ist jetzt auch noch das
WorldWideWeb - das Internet???
Die Konrad-Adenauer-Stiftung, die Friedrich-Ebert-Stiftung,
die Boell-Stiftung, die Bosch-Stiftung, die
Bertelsmann-Stiftung, die Springer-Stiftung, die
Hertie-Stiftung, die Springer-Akademie, die Hertie School of
Governance, das Giga-Institut, das Institute for Cultural
Diplomacy und die Academy for Cultural Diplomacy,
das "Symposium on Cultural Diplomacy" vom 23.5.-30.5.2010 in
Berlin und
der "InterdependenceDay" vom 10.9.- 12.9. 2010 in Berlin
klären die globale Zivilgesellschaft darüber auf, wie
Wirtschaft und Politik, wie der Weltsicherheitsrat mit
seinen Vereinten Nationen Wohlstand und Arbeit für ALLE
bringt.
Die reichsten und mächtigsten privaten Stiftungen des Geld-
und Hochadels haben nichts mit den Vereinten Nationen und
dem Weltsicherheitsrat zu tun?????????????????????????
Die Rüstungsindustrie und die Waffenexporteure, die
Destablilisierungsexperten und Geheimdienste des Geld- und
Hochadels haben nichts mit dem Zerfall der Sowjetunion und
dem postkommunistischen Autoritarismus in den Ländern des
ehemaligen Ostblocks zu tun? Die deutsche Wiedervereinigung,
die Vereinigung Europas, die Abschaffung Souveräner
Nationalstaaten und der postdemokratische Autotitarismus in
Europa haben nichts mit dem Weltsicherheitsrat, den
Vereinten Nationen und dem Geld- und Hochadel - mit der NEW
WORLD ORDER zu tun??
McKinsey, Boston Consult und Ernst&Young werden von den
"Global Players", vom Weltwirtschaftsforum mit seinen über
2500 "Führern" aus Wirtschaft, Politik, Kultur und Religion
ausschließlich damit beauftragt, zu erforschen wie Wohlstand
und Arbeit für ALLE über den Globus zu verteilen ist?!
Sagt doch mal ehrlich und aufrichtig: Fürchtet ihr nicht,
daß die breiten Massen sich der unbegriffenen Mächte bewußt
werden könnten und aus ihrem gesamtgesellschaftlichen Koma
erwachen?
Wäre es nicht besser, wenn die bildungsfernen Unterschichten
sich in ihrem gesamtgesellschaftlichen Koma gegenseitig
ausrotten? Haben Geld- und Hochadel mit ihren Vereinten
Nationen und dem Weltsicherheitsrat, mit ihren
unvorstellbaren Vermögen, mit ihren verschissenen und
verlogenen Lügen-Mainstream-Medien
(einschließlich ARD und ZDF) und mit ihren desinformierten
Militärs, bezahlten Geheimarmeen und innerstaatlichen
Ordnungskräften nicht die Finanz- und Wirtschaftkrise und
den "Krieg gegen den internationalen Terrorismus"
willentlich, wollentlich und vorsätzlich herbeigeführt?
Sind die Kaderschmieden und Elite-Unis nicht die
Hilfsschulen des Geld- und Hochadel, die am liebsten unter
sich bleiben. Ist ihnen nicht ein akademisches deutsches
Proletariat schon ein Greuel???
1910 - 2010 100
Jahre Soziologie
Transnationale Vergesellschaftungen
Im Oktober 2010 begeht die Deutsche
Gesellschaft für Soziologie ihren einhundert jährigen
Jubiläumskongress. Die Gründung einer entsprechenden
deutschen soziologischen Gesellschaft, die bereits 1909 in
Berlin erfolgte, muss den dabei Beteiligten in dieser Zeit
der Nationalstaaten mit ihren Volkswirtschaften offenbar
zeitgemäß erschienen sein. Allerdings wusste man bereits im
frühen 19. Jahrhundert um die Paradoxie des Gegenstands der
Soziologie. Denn die bürgerliche Gesellschaft war einerseits
in den mehr oder weniger absolutistischen westeuropäischen
Staaten entstanden, weshalb man von der französischen,
englischen oder deutschen Gesellschaft sprechen und dem
entsprechend nationale Gesellschaften für Soziologie gründen
konnte. Andererseits war klar, dass diese Gesellschaft
potentiell Weltgesellschaft war, weil sie die
staatlichen Grenzen in Handel und Verkehr von Anfang an
überschritt. Für Hegel war das Meer „das Naturelement der
Industrie, zu dem die bürgerliche Gesellschaft hinstreben“
musste. Und hatte nicht Ferdinand Tönnies, der Mitbegründer
und erste Präsident der Deutschen Gesellschaft für
Soziologie, schon 1887 darauf hingewiesen, dass „die
Ausbildung nationaler Staaten nur eine vorläufige
Beschränkung der schrankenlosen Gesellschaft“ darstelle?
Heute beruht die „Weltgesellschaft“ auf verschiedenen
transnationalen Ordnungen wie der globalisierten Wirtschaft,
Technik und Wissenschaft sowie einer globalen Öffentlichkeit
bzw. einer sich bereits in Umrissen abzeichnenden globalen
Zivilgesellschaft. Zwar gibt es nach wie vor Nationalstaaten
mit ihren jeweiligen „Volkswirtschaften“. Als globale
Akteure haben sie in einer „postnationalen Konstellation“
jedoch an Bedeutung verloren. Die zeitgenössische Soziologie
hat diese Entwicklung aufgegriffen und im Zuge der
Globalisierungsdebatte versucht, ihr sowohl in
grundbegrifflicher als auch in methodologischer Hinsicht
Rechnung zu tragen. Wie weit sie in ihrem Bemühen gekommen
ist, ihre eigenen theoretischen Grundlagen, Begriffe und
Methoden auf die Transnationalität des Sozialen
auszurichten, soll aufdem 35. Kongress der Deutschen
Gesellschaft für Soziologie in Frankfurt am Main verhandelt
werden. Dabei wird auch zu prüfen sein, ob es weiterhin
sinnvoll ist, zwischen regionalen bzw. nationalen Varianten
wie der deutschen, französischen, europäischen und
amerikanischen Soziologie zu unterscheiden. Zwar hatten
gerade diese verschiedenen nationalen Traditionen der
Soziologie im 19. und 20. Jahrhundert weltweit eine
erhebliche Bedeutung gehabt. Ob die Gegenwartssoziologie
aber auch heute noch entsprechend nationalstaatlich
ausbuchstabiert werden kann, ist keineswegs ausgemacht. Mit
dieser theoriegeschichtlichen Selbstreflexion knüpft die
Deutsche Gesellschaft für Soziologie thematisch an ihre
Ursprünge an, indem sie das Spannungsverhältnis zwischen
regionaler, nationaler und globaler Identitätsbildung in den
Mittelpunkt ihres Jubiläumskongresses rückt.
Gesellschaftstheoretische Fragestellungen sind damit ebenso
verbunden wie die Ausrichtung der diversen soziologischen
Bestandsaufnahmen und Zeitdiagnosen auf verschiedene
transnationale Formen der Vergesellschaftung, die zum Teil
in einem konfliktreichen Verhältnis zueinander stehen und
die insofern überhaupt erst den Raum dessen ausloten, wofür
der bereits von Tönnies gebrauchte Begriff der
Weltgesellschaft steht bzw. stehen könnte. Die gegenwärtig
zu beobachtenden Globalisierungsprozesse vollziehen sich zum
einen im Rahmen eines spannungsreichen Verhältnisses von
Globalität und Lokalität, das paradoxerweise auch den Raum
für eine entsprechende Aufwertung lokaler Besonderheiten
geöffnet hat. Zum anderen vollziehen sie sich in einem
Spannungsverhältnis von Diffusität und Geordnetheit, das die
Entwicklung verschiedener transnationaler Ordnungen im
Bereich der Wirtschaft und der Politik begünstigt. Ein
entsprechendes „Regieren“ jenseits der Nationalstaaten ist
dabei darauf angewiesen, nicht nur die einzelnen Staaten,
sondern auch die weltweit agierenden Unternehmen und Banken,
supranationalen Verbände sowie zivilgesellschaftlichen
Organisationen einzubeziehen. Solche transnationalen Formen
der Vergesellschaftung schließen das Entstehen abstrakter
Teilnahme- und Teilhabemöglichkeiten ebenso
wenig aus wie den Rekurs auf partikularistische
Identitätsbildungen. Das Verhältnis von räumlicher und
zeitlicher Verortung wird neu gewichtet. „Heimat“ und
„Welt“, Nahsicht und Fernsicht avancieren zu gleichrangigen
Bezugspunkten der Selbstdefinition und eröffnen somit
Chancen für neue Solidaritätsstiftungen und
„posttraditionale“ Vergemeinschaftungen.
Transnationalisierungsprozesse stellen insofern
traditionelle binäre Unterscheidungen in Frage. Nicht das
„Entweder-oder“, sondern das „Sowohl-als-auch“ ist für sie
charakteristisch. Sie finden in einem Zwischenraum jenseits
einzelstaatlicher Zugehörigkeiten statt, der als
Experimentierfeld der Moderne zunehmend an Bedeutung
gewinnt. Dabei steht heute nicht mehr die räumliche Nähe des
großstädtischen Zusammenlebens im Vordergrund, sondern die
Möglichkeit, soziale Beziehungen in immer größer werdenden
geographischen Räumen auszubilden und auf Dauer zu stellen.
Entsprechend bleiben auch im Rahmen der transnationalen
Migration die Auswanderungs- und Ankunftsorte miteinander
verbunden und wirken wechselseitig aufeinander ein. Es
handelt sich insofern nicht um einen einmaligen, nur in eine
Richtung verlaufenden Ortswechsel, sondern um die Entstehung
von transnationalen Gemeinschaften und sozialen „Räumen“,
die
beide Orte miteinander verbinden und
zu verändern beginnen. Folgende Themenfelder strukturieren
den Kongress:
1. Soziale Ungleichheit im Spannungsfeld von
Nationalstaatlichkeit und Transnationalität Zeitgenössische Gesellschaften sind
zunehmend kulturell und sozial divers. Prozesse sozialer und
räumlicher Mobilität innerhalb einzelner Gesellschaften,
aber vor allem zwischen Nationen und Regionen führen
weltweit zu einer permanenten Veränderung der sozialen
Zusammensetzung aller Gesellschaften. Nicht zuletzt für die
demokratischen Nationalgesellschaften der westlichen Welt
ist die Erfahrung substantieller, sich kreuzender und
interagierender Spielarten der Diversität neu. Der Prozess
der Nationenbildung gestaltete sich als ein Prozess der
Zentralisierung, Harmonisierung und Standardisierung in
Richtung einer klar definierten kulturellen, sprachlichen
und sozialen Norm. Soziale Ungleichheit definierte sich in
diesen Kontexten in der Regel als eine vertikale Schichtung
oder Klassenbildung entlang der Trias von Einkommen, Bildung
und beruflicher Stellung, die sich als meritokratisch und
leistungsgerecht normativ begründen konnte, auch wenn
horizontale Verteilungsmuster (entlang der Dimensionen
Geschlecht, Alter, Peripherie-Zentrum etc.) in der
klassischen nationalstaatlichen Konfiguration immer ein
Rolle spielten. Fluchtbewegungen, Dekolonialisierung und
Arbeitskräftemangel haben seit dem Ende des Zweiten
Weltkrieges und später nach dem Zusammenbruch der
Sowjetunion und ihrer Sattelitenstaaten umfangreiche
Migrationen generiert, die langfristig von Dauer sein werden
und zu einer zunehmenden globalen Entgrenzung führen. Im 21.
Jahrhundert stellt sich die Frage nach sozialen
Ungleichheitsstrukturen völlig anders. Auch ist die soziale
Position einer Person oder Gruppe nicht länger
ausschließlich nationalstaatlich zu bestimmen, da Position
im Nationalstaat und in transnationalen Räumen (bzw.
Herkunftsland und Arbeits- und Wohnort) selten
deckungsgleich sind. Auch aus der Perspektive
sozialstaatlicher Politiken und der Herstellung von
Wohlfahrt greift der nationalstaatliche Blickwinkel zu kurz.
Folgende Fragen ergeben sich daraus: Sind soziale
Ungleichheitsstrukturen in der transnationalen Welt
zunehmend individualisiert oder bilden sich in ihnen neue
Gruppen und Kollektive heraus? Wie sind die Prozesse der
Inklusion und Exklusion beschaffen, die der Herausbildung
von sozialer Ungleichheit Vorschub leisten? Wie lassen sich
in einem transnationalen Kontext Aussagen über Prekarität
bzw. prekäre Lebenslagen machen? Welche
Distinktionskriterien sind strukturbildend und wie und von
wem wird ihre Anwendung normativ legitimiert? Welche
sozialpolitischen Steuerungssysteme werden der
Transnationalisierung des sozialen Raums gerecht? Wie
definieren sich Rechte und Pflichten, Zugang zu
Citizenship und staatsbürgerlichen
Teilhaberechten innerhalb transnationaler Sozialordnungen?
In welchem Verhältnis stehen die noch immer dominanten
nationalen Wohlfahrtsregime zu Ansätzen einer europäischen
Sozialpolitik einerseits sowie den sich entwickelnden
globalen Sozial- und Ungleichheitsordnungen andererseits?
2. Globale ökonomische Vernetzungen und ihre
regionalen und nationalstaatlichen Auswirkungen War noch für Max Weber der industrielle
Kapitalismus jene Schicksalsmacht, die einen bestimmenden
Einfluss auf die Entwicklung der modernen Welt ausübt, so
sind es heute die aus dem Ruder geratenen internationalen
Finanzmärkte, welche diesen zweifelhaften Ruf genießen. Die
jüngste Bankenkrise hat längst die sogenannte
„Realwirtschaft“ erreicht und 2009 weltweit zu einer
bemerkenswerten Rezession geführt. Entsprechende öffentliche
Konjunkturprogramme, die Teilverstaatlichung des
Bankensystems und die Einführung neuer rechtlicher
Regularien für die Finanzaufsicht haben vorübergehend zu
einem Bedeutungszuwachs der einzelnen Staaten gegenüber den
Märkten geführt, der allerdings vor dem Hintergrund der
dramatisch steigenden Staatsschulden gesehen werden muss.
Die Krise des Sozial- und Steuerstaates wird dabei durch
eine weit gefährlichere Wirtschaftskrise überlagert, deren
Ausgang auch einschneidende Auswirkungen auf die staatlichen
Handlungs- und Entscheidungsmöglichkeiten haben wird. Ob
kapitalbasierte Altersversicherungssysteme dabei als
möglicher Ausweg aus der Krise des modernen
Wohlfahrtsstaates angesehen werden können, hängt
offensichtlich davon ab, ob es gelingen wird, den
Finanzsektor zu stabilisieren und die Kreditvergabe wieder
in Gang zu bringen. Welche Konsequenzen dies für die
Weltwirtschaft und den ungehinderten Fluss der globalen
Finanzströme hat, ist gegenwärtig ebenso offen wie die
Frage, ob es den einzelnen Staaten und Staatenverbünden
gelingen wird, jenseits nationaler Partikularismen globale
Lösungen für die anstehenden weltwirtschaftlichen Probleme
zu finden. Die durch unterschiedliche Pfadabhängigkeiten
begünstigte Entstehung von verschiedenen Varianten des
Kapitalismus stellt dabei eine Chance dar, das Verhältnis
zwischen „Markt“ und „Staat“ neu auszubuchstabieren und
entsprechende transnationale Problemlösungsstrategien zu
entwickeln. Die weltweite Diffusion von Technologien,
Bildungskonzeptionen, Standardisierungen und entsprechenden
rechtlichen Regularien muss dabei vor dem Hintergrund der
unterschiedlichen Widerständigkeit nichtwestlicher Kulturen
gegenüber dem Anpassungsdruck der globalen
Marktvergesellschaftung gesehen werden, die auch zu einer
zunehmenden Diversität der auf die gegenwärtige
Weltwirtschaftskrise reagierenden Problemlösungsstrategien
führen wird.
3. Staatenübergreifende normative Ordnungen Die Herausbildung transnationaler
Ordnungen und damit einhergehende Verrechtlichungsformen der
zwischenstaatlichen Beziehungen finden heute sowohl im
EU-Raum als auch in der internationalen Staatengemeinschaft
statt. Am Beispiel der Europäischen Union kann dieses
Spannungsverhältnis von Lokalität (Stadt, Region, Nation)
und Globalität (der Kontinent als Teil einer Weltordnung)
besonders gut verdeutlicht werden. Die Europäische Union ist
einerseits mehr als eine internationale Organisation, denn
sie greift unmittelbar in die Ordnungen ihrer
Mitgliedsstaaten ein. Andererseits ist sie weniger als ein
Staat. Dass Souveränität geteilt, aber nicht auf eine höhere
Ebene übertragen wird, macht die Europäische Union zu einem
eigentümlichen Konstrukt, das sich am besten als „Netzwerk“
verstehen lässt. Die Herausbildung transnationaler
normativer Ordnungen ist aber nicht auf den EU-Raum
beschränkt, sondern hat inzwischen globale Ausmaße
angenommen. Seit der im 17. Jahrhundert beginnenden
Entwicklung des Völkerrechts und der Ende des 18.
Jahrhunderts erfolgten Proklamation der Menschenrechte haben
verschiedene Phasen einer zunehmenden Verrechtlichung der
Beziehungen zwischen den Staaten stattgefunden, die zum Teil
auf Zwang, zum Teil aber auch auf einer friedlichen
Diffusion entsprechender Rechtnormen beruhen. Das dadurch
bedingte Spannungsverhältnis zu den einzelnen
nationalstaatlichen Rechtstraditionen muss dabei ebenso
berücksichtigt werden wie die Bedeutung der Rechtschöpfung
durch transnationale Organisationen, an der neben den
Staaten auch private Akteure beteiligt sind. Die Vision
einer „globalen Konstitutionalisierung ohne Staat“ kann
dabei als Versuch einer Überwindung der Staatszentrierung
des modernen Verfassungsbegriffs trotz des Fortbestandes von
segmentären Differenzierungen der Weltgesellschaft in Form
von Nationalstaaten verstanden werden.
4. Transnationale Neuformierungen der
Geschlechterverhältnisse
Im Zuge von Transnationalisierungsprozessen verändern sich
Rechts- und Kommunikationssysteme, Wissensformen und
Lebensweisen von Menschen. Damit geht die Frage einher, ob
und wenn ja, wie sich diese Entwicklungen auch auf eine der
wichtigsten gesellschaftlichen Ordnungskategorien, das
Geschlechterverhältnis, auswirken. In welcher Weise sind
Asymmetrien im Geschlechterarrangement, etwa in Bezug auf
die Bereiche Arbeit, Familie, Bildung, Sexualität etc. von
Transnationalisierung betroffen? Oder umgekehrt: Gibt es
möglicherweise soziale Felder, in denen „Geschlecht“ die
entscheidende Kategorie transnationaler
Umstrukturierungsprozesse ist? Dabei ist bislang keineswegs
geklärt, ob die zu konstatierenden Entwicklungen zu mehr
Geschlechtergleichheit oder zur Retraditionalisierung von
Geschlechterverhältnissen führt. Die im Rahmen der
EU-Politiken entworfenen Programme und Richtlinien, welche
die Herstellung von Geschlechtergerechtigkeit zum Ziel haben
(z.B. Gender-Mainstreaming, Work-Life-Balance und
Antidiskriminierung), haben auf den ersten Blick zwar
rhetorische Veränderungen bewirkt. Allerdings zeigt sich,
dass in vielen Mitgliedsländern der „Gender-Pay-Gap“ in den
vergangenen Jahren größer statt kleiner geworden ist. Es
lassen sich zahlreiche Beispiele für widersprüchliche
Entwicklungen und Folgen transnationaler Einflüsse auf das
Geschlechterverhältnis aufzeigen, die sichtbar werden
(transnationale Familienräume; geschlechtsspezifisch
geprägte transnationale Bildungsmärkte, Individualisierung
von Arbeits- und Unterhaltsrechten, Transnationalisierung
von Sorge- und Fürsorgearbeit etc.). Offensichtlich geht es
nicht nur um den Wandel und die Beharrlichkeit von
Geschlechteridentitäten und -arrangements, sondern auch um
normative Verschiebungen und Verflüssigungen in der
Bewertung dieser Veränderungen. Mit der
Transnationalisierung geraten auch Differenzen innerhalb
einer Genus-Gruppe stärker in den Blick, womit Aspekte
intersektoraler Ungleichheitsverflechtungen angesprochen
sind. Im Bereich der (medialen Darstellungsform von)
Sexualität lassen sich einerseits Verflüssigungen von
Heteronormativiät erkennen, andererseits auch genau das
Gegenteil, nämlich deren Verfestigung und Naturalisierung
mit Hilfe neuer Technologien. Insofern muss das gesamte
Spannungsfeld der Geschlechterordnung im politischen,
sozialen und kulturellen Bereich aus der Perspektive der
Transnationalisierung hinterfragt werden.
5. Neue Identitätsbildungen in transnationalen
Vergesellschaftungen Regionale, nationale und transnationale
Identitätsbildungen und Vergesellschaftungsformen finden
heute in einem Spannungsverhältnis von Globalität und
Lokalität statt. Aufgrund der durch die Globalisierung
bewirkten ethnischen Umschichtungen, der
Bevölkerungsverdichtung in den Metropolen sowie der
zeitbedingten Veränderung der privaten Lebensformen gerät
das menschliche Zusammenleben unter einen enormen
Anpassungsdruck. Ein zunehmendes soziales und
bürgerschaftliches Engagements für thematisch begrenzte
Problemstellungen ist ebenso zu verzeichnen wie ein
allgemeiner Verbindlichkeitsschwund. Es handelt sich hierbei
offensichtlich um Phänomene, die auf entsprechende
Verschiebungen im Verhältnis von privater und beruflicher
Sphäre hinweisen und das industriegesellschaftliche
Gleichgewicht zwischen Arbeit, Freizeit und privater
Lebensführung hinter sich lassen. Die durch die
wirtschaftliche und massenmediale Globalisierung bedingte
weltweite Angleichung der Konsumgewohnheiten und Lebensstile
ist dabei nur die Kehrseite einer Entwicklung, die zugleich
zu unterschiedlichen Varianten des Umgangs mit dem durch das
moderne Leben ausgeübten Anpassungsdruck geführt hat.
Angesichts der wachsenden Bedeutung digitaler und
elektronischer Kommunikationsformen ermöglicht nicht zuletzt
das Internet neue Formen der sozialen Beziehung jenseits von
räumlichen Grenzen und Zugehörigkeitsgefühlen. Die Frage, ob
komplexe Gesellschaften überhaupt Gemeinschaftsvorstellungen
beziehungsweise ein konsistentes Selbstbild entwickeln
können, muss deshalb vor dem Hintergrund der Lockerung der
Verbundenheit mit der jeweiligen Heimat und der Entstehung
multipler Identitäten in den Metropolen reformuliert und
jenseits nationalstaatlicher Zugehörigkeitszwänge neu
beantwortet werden.
6. Die Permanenz der Krise und die Notwendigkeit
einer soziologischen Zeitdiagnose Für den Jubiläumskongress bieten sich
eine Vielzahl von Bezügen an, um die Kompetenz unseres
Faches bei der theoretischen und empirischen Analyse dieser
transnationalen Formen der Vergesellschaftung unter Beweis
zu stellen. Diese beinhalten nicht zuletzt auch einen
kritischen Rekurs auf die eigene Fachgeschichte. Denn die
Soziologie hat sich im Laufe ihrer Geschichte immer wieder
mit krisenhaften Erscheinungen der Gegenwartsgesellschaft
auseinandergesetzt. Als „Krisenwissenschaft“ par excellence
ist sie seit ihren Ursprüngen mit der Fragilität ihres
Untersuchungsgegenstandes – nämlich der modernen
Gesellschaft – untrennbar verbunden. Ihre eigene
Fachgeschichte bietet insofern selbst ein reiches
Anschauungsmaterial für die theoretische und empirische
Analyse von gesellschaftlichen Extremzuständen. Allerdings
sollte daraus nicht vorschnell die Schlussfolgerung gezogen
werden, dass bereits heute so etwas wie eine „Bilanz der
Soziologie“ vorgenommen werden könnte. Angesichts der
Sachlage sollte man vielmehr von dem Bonmot Max Webers
ausgehen, dass sich die „historischen Kulturwissenschaften“,
zu denen er später auch seine eigene verstehende Soziologie
zählte, immer wieder dem Wandel der „großen Kulturprobleme“
zu stellen haben, was ihnen zugleich die für sie typische
intellektuelle Eigenschaft der „ewigen Jugendlichkeit“
garantieren würde. Insofern ist die seit ihren Anfängen im
frühen 19. Jahrhundert immer wieder beschworene „Krise“ der
Soziologie nicht nur Ausdruck der auf Dauer gestellten Frage
nach ihrer eigenen gesellschaftlichen Standortbestimmung und
Mission, sondern die natürliche Konsequenz einer sich mit
den geschichtlichen Veränderungen ihres
Untersuchungsgegenstandes immer wieder neu erfindenden
akademischen Disziplin. Die fachgeschichtliche
Selbstreflexion der Soziologie ist somit selbst
unverzichtbarer Bestandteil einer soziologischen
Zeitdiagnose, die sowohl die jeweiligen gesellschaftlichen
Veränderungen als auch ihre diesbezüglichen theoretischen
und empirischen Analysen zum Gegenstand hat.
Gastländer
Frankreich und die USA
sind Gastländer des Jubiläumskongresses
der Deutschen Gesellschaft für
Soziologie. Die Beteiligung
französischer und amerikanischer
Kolleginnen und Kollegen an diesem
Kongress trägt zum einen der Bedeutung
beider Länder für die Geschichte der
Soziologie sowie die Emigration
deutschsprachiger
Sozialwissenschaftlerinnen und
Sozialwissenschaftler im 20. Jahrhundert
Rechnung. Zum anderen wird durch die
Teilnahme dieser beiden Gastländer das
produktive Spannungsverhältnis zwischen
den nationalen Traditionen der
Soziologie prägnant veranschaulicht und
die Frage nach ihrem heutigen
Stellenwert innerhalb des Faches zum
Gegenstand entsprechender
soziologiegeschichtlicher
Veranstaltungen und Kontroversen
gemacht.
Krieg und
Frieden
100 Jahre
Ausserordentlicher Kongress der Sozialistischen
Internationale „Gegen den Krieg“ von 1912
Meine
lieben Freunde und Wegbegleiter, der "Call for Papers" ist
schon da:
Veranstalter: Universität Basel, Historisches Seminar und
Institut für Soziologie
Datum, Ort: 23.11.2012 - 24.11.2012,
Basel
Das Problem
eines aufkommenden Krieges wurde ab 1905 das
beherrschende Thema in der Sozialistischen
Internationale. Zwar hatte man das Problem
des Krieges und seiner Verhinderung schon
seit der Gründung in unterschiedlichen
Resolutionen vermerkt, dieses Thema wurde
aber auf den Kongressen eher am Rande, wenn
überhaupt, behandelt.
Im November 1912 fand in Basel der „Ausserordentliche
Internationale Sozialistenkongress“ oder
„Friedenskongress der Sozialistischen
Internationale“ statt.
Nicht nur die große Zahl der 555 Delegierten
aus 23 Ländern war beeindruckend, sondern
auch die Resonanz des Friedensmarsches durch
das Zentrum der Stadt Basel sowie die
Ansprachen von Jean Jaurès, James Keir
Hardie, Victor Adler und anderen anlässlich
einer öffentlichen Veranstaltung im Basler
Münster am 24. November 1912. Die
Inszenierung des Kongresses und das
Friedensmanifest von Basel hinterließen in
ganz Europa einen gewaltigen Eindruck und
gehörten noch während Jahrzehnten zu den
besten Erinnerungen der sozialistischen
Bewegung. Mit dem Thema des Krieges erhielt
die Internationale eine zündende und
aktuelle Zielsetzung, die zu einer
intensiveren internationalen Zusammenarbeit
der Parteien führte. Mittels großer,
international angelegter Demonstrationen
gegen den Krieg wurde der internationale
Gedanke belebt und in breitere Kreise der
sozialistischen Bewegung hinein getragen.
Anlässlich des 100. Jubiläums des Basler
Friedenskongresses laden die Universität
Basel, vertreten durch das Historische
Seminar und das Institut für Soziologie,
sowie die Stiftung für Sozialgeschichte
Osteuropas zur Tagung „Krieg und Frieden.
100 Jahre Ausserordentlicher Kongress „Gegen
den Krieg“ der Sozialistischen
Internationale von 1912 in Basel und die
Frage des Friedens heute“ ein.
Die Konferenz soll folgende
Themenschwerpunkte haben:
- Geschichte und Bedeutung des Kongresses
von 1912 (Wahrnehmung der Balkankriege und
der allgemeinen Kriegsgefahr; Sozialistische
Internationale, Sozialdemokratie und Armee;
Problematik des August 1914; Nationalismus
und Internationalismus; Biographien;
Beteiligung am Kongress und Erinnerungen
daran);
- Einschätzung von Kriegsursachen und
Kriegsverhinderung heute (Umwelt- und andere
neue Formen von Kriegen – Hintergründe und
Bewältigungsversuche, Stand der Friedens-
und Konfliktforschung);
-
Aktualität des Kongresses von 1912 für die
heutige Situation und für künftige
Perspektiven (demokratische Alternativen zu
neuen Autoritarismen in Wirtschaft, Politik
und Gesellschaft und zur militärischen und
ideologischen Aufrüstung).
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger aus allen Sektoren und
systemimmanenten Parteien,
Dank des Missmanagements von Geld- und Hochadel,
Dank der Vereinten Nationen und des Weltsicherheitsrates,
Dank der globalen Führungseliten, ihrer Militärs, ihrer
Medien und ihres Geldes,
Dank des gesamtgesellschaftlichen Komas der Zivilbevölkerung
steht die Menschheit vor der größten Herausforderung aller
Zeiten.
Bewußtwerdung ist Grundvoraussetzung, wenn man der
Herausforderung gerecht werden und Lösungsansätze finden
will. Den Verursachern dieser Katastrophe liegt nichts
daran. Sie setzen darauf, daß die Bewußtwerdung nicht
stattfindet und der Pöbel sich gegenseitig ausrottet.
Kriege, Bürgerkriege, Revolutionen, Aufstände,
GuerillaKriege, der "Krieg gegen den internationalen
Terrorismus" haben schon immer die Menschheit auf ein
gesundes Maß reduziert.
Das war schon immer so - da machst Du doch nichts dran -
ohne Bewußtwerdung schon mal gar nicht.
Ich identifiziere mich mit "THE EMERGING GREEN
CONSTITUENCIES - wanting leadership & partizipation, in
politics, movements, nonprofits and business.
Dr. Paul Ray "THE NEW POLITICAL COMPASS" - Bill Moyers "DOING
DEMOCRAZY" - OHNE NEW WORLD ORDER!
Ein Wort noch zu Prof. Dr.
Hans Jürgen Krysmanski:
(Boell-Stiftung 1997)
KRISE DER DEMOMKRATIE;
PRODUKTIONSÖFFENTLICHKEIT UND NETZPOLITIK
von Hans Jürgen Krysmanski
Vorbemerkung
Der Hintergrund der
folgenden Bemerkungen ist zunächst einmal die
Tatsache, daß im zusammenwachsenden Europa den
Bestrebungen um die Entwicklung einer eigenständigen
Informationsindustrie höchste Priorität gilt. Ich
selbst bin an einem Projekt der Europäischen
Kommission beteiligt, das unter dem Titel 'European
Popular Science Information' Möglichkeiten eines
Wissenschaftsfernsehens erkundet, das zugleich
multimedial mit dem Einsatz von Videos, CD-ROMs etc.
in Bildungskontexten und mit der Erprobung von
wissenschaftlichen Dienstleistungen auf dem Internet
verbunden ist.
Anm.:
In Europa wächst nichts zusammen und höchste
Priorität hat eine eigenständige
Desinformationsindustrie.
Die 'Popularisierung wissenschaftlichen Wissens' an
solchen Schnittstellen der 'Neuen Medien-Kultur'
gehört sicher mitten in die Diskussion des
Demokratieproblems, das ja keinesfalls auf das
Erschließen neuer Kommunikationsmöglichkeiten
reduziert werden kann, sondern immer und zuallererst
ein Problem der Inhalte, der Perspektiven und
konkreten Utopien bleibt.
Anm.:
Um Inhalte, Perspektiven und Utopien ging es schon
immer. Wissenschaftliches Wissen, dem Volk
verständlich nahgebracht, erklärt und debattiert in
den Ortsvereinen der Zivilgesellschaft zum besseren
Verständnis von Demokratie, Arbeit und Wohlstand für
Alle. Das Volk braucht keine neue Kultur der
Indoktrination und Manipulation.
Insofern ist es
völlig klar, daß die Technologie der interaktiven
Netze hinsichtlich des Demokratieproblems nur ganz
spezifische Fragen aufwirft und keineswegs etwa die
Demokratie und ihre Krise als solche betrifft oder
gar als Retterin einer Demokratie auftreten kann,
deren Substanz zutiefst erodiert ist.
Anm.: Richtig! Wie konnte die Substanz der
Demokratie zutiefst erodieren? Wer diskutiert
eigentlich das Demokratieproblem mit der
Zivilbevölkerung - den Wählern?
Wirtschaft?- Politik? - NGOs?- Gewerkschaften?
- ARD oder ZDF? -
Wissenschaftler???
Ich möchte das Thema
im folgenden unter fünf Stichworten umspielen -
Produktionsöffentlichkeit, Postmoderne, Wissenschaft
und Massenkultur, Netzarbeit und Eigentum,
Aktionärsdemokratie - und abschließend eine
Bemerkung über ein netzbezogenes
demokratiepolitisches Problem machen, das allen
Beteiligten auf den Nägeln brennt, aber selten offen
angesprochen wird.
Produktionsöffentlichkeit
Die Diskussion um
die politische Dimension des Internet wird derzeit
geführt, als hätte es keine politische und eben auch
demokratietheoretische Diskussion um den Begriff der
Öffentlichkeit gegeben. Nun sind aber die
interaktiven Netze, die man sich unter dem Namen
Internet zusammendenkt, geradezu der Inbegriff von
Öffentlichkeit und vor allem des Problems
Öffentlichkeit.
Die
Öffentlichkeitsdiskussion, die mich hier
interessiert, fing an mit dem epochemachenden
Büchlein 'Dialektik der Aufklärung' von Adorno und
Horkheimer, geschrieben im kalifornischen Exil 1942,
gedruckt 1946, erst in den Sechzigern breit
rezipiert von der Studentenbewegung. Sätze und
Auffassungen aus diesem Text, vor allem aus dem
Kapitel über die Kulturindustrie, sind noch tief in
unserem politischen Unterbewußten versteckt und
wirken dort programmsteuernd, oder auch nur als
Viren oder Cookies.
Die
Öffentlichkeitsdiskussion in dieser Tradition ging
dann weiter. Habermas hatte in den Sechzigern seine
Lehrer Adorno und Horkheimer schon beträchtlich mit
seiner Habilitationsschrift über den 'Strukturwandel
der (bürgerlichen) Öffentlichkeit' irritiert, indem
er den Zerfall, die Dekonstruktion jener
'gedruckten' Öffentlichkeit der Freiheit, Gleichheit
und Brüderlichkeit nachzeichnete, in welcher diese
linken Groß- und Bildungsbürger trotz aller
Kulturkritik noch lebten.
Die bürgerliche
Öffentlichkeit und bürgerliche Demokratie als
Schimäre, aber auch als Moloch: wie vertraut war
dieses Bild der 68er Bewegung und wie sehr suchten
sie im und mit dem Proletariat nach
Gegenöffentlichkeiten, ja nach proletarischer
Öffentlichkeit.
Ein Paukenschlag,
längst verhallt, gegen die falsche Antinomie von
bürgerlicher und proletarischer Öffentlichkeit war
dann, 1976, der Begriff der
Produktionsöffentlichkeit,
den Oskar Negt und Alexander Kluge in ihrer Schrift
'Öffentlichkeit und Erfahrung' vorlegten. Das Buch
ist erst 1992 ins Amerikanische übersetzt worden -
aber seitdem wirkt es dort gewaltig, auch und gerade
in der linken, kritischen Netzgemeinde, welcher auch
genau bewußt ist, was Alexander Kluge seither und
insbesondere seit 1985 in den Medien - mit dctp -
getrieben hat.
Wie 'postmodern' und
damit - entgegen allem Anschein - aktuell Negt und
Kluge schon wenige Jahre später, in 'Geschichte und
Eigensinn' der Begriff der Produktionsöffentlichkeit
geriet, sei mit der folgenden Passage aus dem
Kapitel 'Deutschland als Produktionsöffentlichkeit'
illustriert:
Zunächst zitieren
Negt und Kluge Friedrich Nietzsche (Genealogie der
Moral): "Man möchte...sagen, daß überall, wo es
jetzt noch auf Erden Feierlichkeit, Ernst,
Geheimnis, düstere Farben im Leben von Mensch und
Volk gibt, Etwas von der Schrecklichkeit nachwirkt,
mit der ehemals überall auf Erden versprochen,
verpfändet, gelobt worden ist: die
Vergangenheit...haucht uns an und quillt in uns
herauf, wenn wir 'ernst' werden. Es ging niemals
ohne Blut, Martern, Opfer ab, wenn der Mensch es
nötig hielt, sich ein Gedächtnis zu machen...Ah, die
Vernunft, der Ernst, die Herrschaft über die
Affekte, diese ganze düstere Sache, welche
Nachdenken heißt, alle diese Vorrechte und
Prunkstücke des Menschen: wie teuer haben sie sich
bezahlt gemacht! wie viel Blut und Grausen ist auf
dem Grund aller 'guten Dinge'!"
Und dann Kluge/Negt
über 'Deutschland als Produktionsöffentlichkeit':
"Unser schönes Deutschland ist eine 'ungeheure
Sammlung' von solchen 'guten Dingen'. Sie sind die
Ware, mit der die Geschichte umgeht, dieses gute
Ding im Menschen, das unablässig fortarbeitet... -
...Und zwar...in zwei verschiedenen Richtungen: Der
Einzelne und sein Monstrum, das sog. Ganze, das
Land, wird die Wiedergutmachung sämtlicher über 800
Jahre produzierten Trennungen niemals aufgeben, ehe
nicht für das Gefühl, das sich darin nicht täuscht,
die Einlösung der Geschichte wirklich erfolgt ist,
also mein Boden,
mein Gemeinwesen
und meine
Selbstbestimmung über die Bedingungen
meiner Arbeit
gemeinsam
hergestellt werden. Die andere Richtung ist die der
Gleichgültigkeit (u: HJK) gegenüber allem,
was subjektive, kollektive und bewußte Reaktion ist,
z.B. auf die Erfahrung von Nationalsozialismus und
Krieg. (Diese Erfahrung) geht in keine
Öffentlichkeit, nicht in die Betriebe und eigentlich
auch nicht in die politischen Institutionen ein."
Und auch die
interaktiven Netze - Netscape, Microsoft und Al Gore
seien davor - nehmen diese Erfahrungen nicht auf.
Oder doch?
Postmoderne
Die interaktiven
Netze dehnen sich explosionsartig aus zu dem
historischen Zeitpunkt, als im Jahre 1989 die
klassische Moderne mit ihren beiden alternativen
Ausformungen von Industriegesellschaft,
Hochkapitalismus und Rohsozialismus, zusammenbricht.
Das ist kein Zufall.
Die interaktiven
Netze sind gesellschafts- und demokratietheoretisch
überhaupt nicht zu begreifen, wenn sie nicht als ein
postmodernes, spätkapitalistisches Phänomen gesehen
werden. Das heißt, sie sind kein Phänomen betulicher
Heimcomputerarbeitsplätze in Reihenhäusern, sondern
sie implizieren enorme Umwälzungsprozesse, in denen
nichts mehr so ist wie es war und auch nichts mehr
so werden wird wie es war - einschließlich der
Demokratie.
Auch wir, die wir
hier strategisch über Perspektiven der
Cyberdemokratie reden, unterliegen diesem Prozeß der
Postmodernisierung und Amerikanisierung:
Amerikanisierung erstens in dem Sinne, daß
dieses Land die Logik des Spätkapitalismus am
schnellsten und wirkungsvollsten ausformt und um
den Globus trägt;
zweitens: weil
unsere interaktiven Netze durch und durch
amerikanisch programmiert sind;
und drittens:
weil dort der 'Eigensinn', auf den der Begriff
der Produktionsöffentlichkeit noch setzte, schon
an sich selbst verzweifelt: "Virtualität breitet
und breitet sich aus. Das Fleisch wird zum
Rohstoff der medialen Landschaft. Zugleich
beginnen die materiellen Grundlagen eben dieser
Virtualität zu implodieren. Wie lange kann
dieser Zustand andauern, bevor der Crash kommt?
Die Einbildungskräfte wachsen, während Umwelt
und Infrastruktur verrotten: das ist die Rache
der Materie. Die Wirtschaft verrottet, Politik
verrottet ebenso wie das Soziale. Einzig und
allein die Kulturen der Medienlandschaft blühen.
-Die materielle Lage: überall Überschuldung (für
Depressionsphasen typische
'Schulden-Liquiditäts-Spiralen'), daraus
entstehende Handelskriege - und etwas ganz
Neues: Pankapitalismus. Dazu sein mörderischer
Doppelgänger Faschismus als einzige Alternative.
Dieser Kapitalismus muß den Faschismus ohne die
Hilfe des Sozialismus - der ist ökonomisch,
politisch, sozial (Hallo, Proletariat! (A))
und symbolisch tot - abwehren. Das ist der
zentrale politisch-ökonomische Konflikt unserer
Zeit. Er wird an jedem Punkt durch den Prozeß
der Virtualisierung durchkreuzt. Virtueller
Faschismus? Der Pankapitalismus, als Mechanismus
der Virtualisierung (weil er den Lebenswillen,
um ihn zu 'ersetzen', aufsaugt), begegnet seinem
mörderischen Double."
Da träumen die
düpierten Intellektuellen des Ostens, schreibt der
bedeutendste amerikanische Kulturkritiker, Fredric
Jameson, noch immer von einer Zivilgesellschaft,
deren Ende im Westen längst besiegelt ist. Das Ende
der Zivilgesellschaft zeigt sich am Verschwinden der
öffentlichen Sphäre als solcher: an der
Zurückverwandlung städtischer und staatlicher
Regierungen in private Netze der Korruption und
informelle Klan-Beziehungen. Statt des Gegensatzes
von privatem und öffentlichem Raum entsteht ein
'Niemandsland', entgrenzt in jeder Hinsicht, ein
Raum ohne private property oder public law.
Doch dieses
Niemandsland ist keineswegs nur ein Alptraum. Hier
entfalten sich - möglicherweise, so hoffen die
Amerikaner, - distinkte neue Formen
gesellschaftlicher Praxis, in einem eigentlich schon
voll ausgebildeten posturbanen Raum, dessen
ökonomische Tiefenstruktur darin besteht, daß
korporatives Eigentum die alten, individuellen
Eigentumsformen irgendwie abgeschafft hat, ohne
selbst öffentlich geworden zu sein. Cyberspace
gehört dazu - und auch die Perspektive der
Cyberdemokratie!
Die universelle
Maschine der vernetzten Computer ist das Herz des
spätkapitalistischen Produktionssystems. Die
universelle Maschine der vernetzten Computer ist
zuallererst Produktions-Maschine
- und erst dann und dadurch globale Kommunikation.
So wie Fordismus und klassischer Imperialismus ihre
Produkte einst zentral entwickelten und dann auf die
Märkte warfen, so ermöglicht die Computertechnologie
den Post-Fordisten heute die Entwicklung spezieller
Produkte für individuelle Märkte und damit ein
Eingehen auf regionale Bedürfnisse ohne Verzicht auf
globale Expansion.
Diesem
Entwicklungsschema folgt auch die Ausbreitung der
interaktiven Netze.
Das Regionale,
schreibt Fredric Jameson, wird "zum Geschäft
globaler amerikanischer Disneyland-inspirierter
Konzerne, welche euch eure heimische Architektur
(und eure lokalen Denkgebäude, HJK) viel präziser
hinbauen als ihr es könntet. Ist globale Differenz
dann nicht das gleiche wie globale Identität?"
Wissenschaft und
Massenkultur
Im Kontext dieser
informationstechnologischen Revolution vollzieht
sich auch die Reuniversalisierung der
Wissenschaften.
Die
universalistische Tradition der Wissenschaften war
unter den Bedingungen der imperialistischen und der
System-Konkurrenz dem Geheimhaltungsprinzip zum
Opfer gefallen. Nach dem Ende des Kalten Krieges hat
die fortdauernde Profitkonkurrenz das
Geheimhaltungsprinzip wissenschaftlicher Forschung
zum Privatisierungsprinzip gesteigert. Doch die
Netze treiben, trotz aller elektronischen Spionage,
das Prinzip der zum Schaden des jeweils anderen
eingegangenen Verschwörung auch ad absurdum.
Einerseits sind sie zum Inbild verschwörerischen
Geschehens geworden. Andererseits aber sind die
Netze die durch alle conspiracies
hindurchscheinende Möglichkeit einer totalen
Transparenz.
Die objektive
ökonomische Realität der Datennetze wird zum Symbol
für ein Netzwerk der Konspiration, der
Unkontrollierbarkeit, der Geistesverbrechen aller
Art werden - und zugleich zur Hoffnung, um es einmal
emphatisch auszudrücken, einer
fundamentaldemokratischen globalen
Wissenschaftlergemeinschaft.
In manchen Fächern
ist die Forschungskommunikation bereits signifikant
in die Netze verlagert worden. Die Vermittlung
standardisierten Wissens über die Netze und Ansätze
'netzgestützten Forschens und Lernens' kommen in
Gang. Die Darstellung von Forschungsergebnissen und
Lernprozessen und die Selbstdarstellung von
einzelnen Wissenschaftlern, 'wissenschaftlichen
Schulen' und ganzen Disziplinen macht zudem, wie
könnte es anders sein, auch ästhetische Fortschritte
und beginnt so auf eine neue und eigentümliche Weise
das öffentliche Bild von Wissenschaft zu prägen.
Andererseits
bestimmt gerade in unserem Land, in dieser
'Produktionsöffentlichkeit Deutschland', noch immer,
tief im wissenschaftspolitischen Unbewußten, die
Erfahrung vergangener Schrecken die Einschätzung
dessen, was intellektueller Hochkultur allenfalls
möglich ist. "Wir dürfen", schrieb Max Horkheimer
einst an Paul Tillich, "nicht mehr hoffen,
als daß, wenn der Tag einmal anbrechen sollte,
das, was wir geschrieben haben, als ein kleines
Sternchen anerkannt wird, das kaum wahrnehmbar in
der grauenhaften Nacht der Gegenwart geschienen hat.
Was sollte der Blick, der ins Feuerwerk der Magazine
und der anderen routinierten Produktionen der
wissenschaftlichen und außerwissenschaftlichen
Massenkultur starrt, wenn er sich dort abwendet,
anderes wahrnehmen als eben die Finsternis".
Doch die Situation
ist heute anders und neu. Wir müssen uns auf die
Schrecken der Zukunft einstellen. Wir befinden uns
in einem gesellschaftsformationellen Prozeß, der
'Ohnmacht', 'Finsternis' und 'Risiko', so tief und
groß sie sein mögen, gleichmäßiger verteilt
als jemals zuvor. Andreas Zielcke nennt das die
'Egalisierung des Kapitalismus'.
Für unseren
Zusammenhang heißt das: im posturbanen Raum der
untergehenden Zivilgesellschaft - auf langsame und
grausame Weise gemordet durch das Fernsehen - sind
nicht die Unterschiede zwischen Hochkultur und
Massenkultur, sondern die Durchlässigkeiten zwischen
Ober- und Unterwelt, zwischen Geschichte und
Eigensinn, zwischen Arbeit
und Kapital zum
Gegenstand geworden. In solchen Zeiten dient das
Projekt einer Popularisierung von Wissenschaft, auch
von links gesehen, kaum mehr dem Volk - es ist aber
möglicherweise die verbleibende Chance zur
Fortsetzung wissenschaftlicher Vernunftversuche
überhaupt!
Im übrigen geht es
weniger um 'Wissenschaft' und mehr um science.
In der Amtssprache
der Europäischen Kommission lautet der Fahrplan für
die Züge ins Niemandsland denn auch wie folgt:
Design of New Communication Methodologies and Public
Oriented Pedagogical Tools; Analysis and Promotion
of Methods for Validation of Information Made
Available on Internet etc. - Call for
Proposals to Stimulate the Production of High
Quality Multimedia Information Content in the
Information Society; Economic Exploitation of
Europe's Cultural Heritage etc.
Pragmatisch auf
diese informationsgesellschaftlichen Züge
aufzuspringen heißt, als Produzenten
wissenschaftlicher Inhalte der Informationsindustrie
bewußt und gut organisiert zuzuarbeiten, zum
Beispiel popular science Angebote zu machen,
die wenigstens dem beachtlichen ästhetischen und
technischen Standard der Massenkultur entsprechen;
innerhalb der Massenmedien Stoffelder zu besetzen
und zu bewirtschaften; auch im kommerziellen Bereich
des Internet die großen Ressourcen der
Wissenschaftsnetze zu aktivieren.
Netzarbeit und
Eigentum
Doch das ist nicht
genug, wenn man an Alexander Kluge denkt. Und vor
allem wenn man bedenkt, daß in der Produktionswelt
der vernetzten Computer ein neuer Typus des
Produzenten entsteht - ja durch die interaktiven
Netze erzeugt wird. Man wird künftig nicht mehr,
wenn man 'Produzent' sagt, hinzusetzen müssen:
natürlich meine ich den Unternehmer, oder: ich
meine, im marxistischen Sinne, selbstverständlich
den Arbeiter. Der 'neue Doppelgänger' kommt, die
"massenhafte Metamorphose von Arbeitnehmern zu
Unternehmern ist in vollem Gange".
So taucht
beispielsweise an organisatorischen Schnittstellen
der Medienökonomie, argwöhnisch beäugt, eine neue
Beschäftigtengruppe auf: die Netzexperten. Sie
verfügen über Zugriffskompetenz auf den gesamten
Informationsfluß. Sie beherrschen und entwickeln, ob
es ihren Auftraggebern lieb ist oder nicht, eine
Netzkultur, die nicht vom ökonomischen Arbeitsprozeß
strukturiert ist, sondern ihn strukturiert. Bei
ihnen gehen 'Arbeitszeit' in 'Freizeit',
'Arbeitsraum' in 'Freiraum' über, weil nur so das
Produktionsmittel 'Netz' funktioniert.
Informationelle Limitationen - Verheimlichung oder
Kommodifizierung von Wissen, Kontroll- und
Disziplinierungsversuche - werden von dieser Gruppe
immer und sofort als Eingriffe erfahren, die nicht
aus den Netzen, sondern aus einer untergehenden Welt
stammen.
Die
Eigentumswirtschaft befindet sich gegenüber diesen
Operateuren, die auf der Basis geistiger
Eigentumsansprüche nicht mehr agieren könnten, in
einem fast hoffnungslosen Abwehrkampf.
Die Eigentumsfrage
und die Netze: das ist das vielleicht spannendste
Thema. Es bleibt nicht auf Fragen des geistigen
Eigentums beschränkt. Ganz offensichtlich fallen mit
der netzgewollten Überschreitung von territorialen,
staatlichen, rechtsgebietlichen Grenzen, mit der
Verschränkung der öffentlichen und privaten Sphären,
mit der Unmöglichkeit, 'Intranets' intern zu halten
usw. alle möglichen Formen der 'bürgerlichen'
Sicherung von property rights in sich
zusammen.
Von dort aber prägt
sich auch die Demokratiediskussion. Die Netze sind
schon rein quantitativ nur zu einem ganz geringen
Teil als eine 'virtual community' und damit als eine
angenehme Nischenwelt zu bestimmen. Sie sind im
wesentlichen das Medium der globalen Organisation
von Produktion und Markt und in genau diesem Sinn
der Inbegriff einer
Produktionsöffentlichkeit, die sich nicht
auf die scheinbar ahistorischen Vorgänge der
unmittelbaren Profit- und Eigentumswirtschaft
beschränken läßt, sondern in zunehmendem Maße - um
bewußt noch einmal mit Nietzsche zu reden - die
Herkunft aller dieser 'guten Dinge' aus dem 'Blut
und Grausen' des welthistorischen Prozesses
reflektieren muß.
Aktionärsdemokratie
Gerade auf den
Finanznetzen bildet sich so etwas wie eine globale
Produktionsöffentlichkeit heraus. Denn ist es nicht
so, daß gerade in jeder erfolgreichen Spekulation
mit Eigentumsanteilen "etwas von der Schrecklichkeit
nachwirkt, mit der überall auf Erden versprochen,
verpfändet, gelobt"(Nietzsche) wird?
Der Gebrauch des
Internet, um Märkte, Finanz- und Aktienmärkte zu
beobachten, Informationen zu sammeln und vor allem
Aktienanteile zu handeln, ist in bemerkenswert
kurzer Zeit zu einem energisch eingesetzten modus
operandi für eine wachsende Zahl globaler Investoren
geworden.
Im Sommer 1996 waren
es nach Untersuchungen schon rund 1 Million
Investoren im globalen Maßstab, die sich des
online-trading bedienten - ein zwar noch
winziger Prozentsatz der 'investierenden
Öffentlichkeit, der aber täglich wächst.
Wer sind diese
'Cyberinvestoren'? Zunächst einmal eine Mischung aus
amerikanischen 'expatriates' und - aus
amerikanischer Sicht - 'Ausländern'. Die meisten von
ihnen leben in Westeuropa - mit Großbritannien,
Deutschland und den Niederlanden an der Spitze. In
Asien konzentrieren sie sich auf Hong Kong,
Singapur, Tokio und Taiwan. "Ihnen gefällt der
leichte Zugang zum amerikanischen Markt und die
Tatsache, daß sie sich auf dem Internet
Informationen beschaffen können, die sie niemals von
einem Broker bekämen."
Und natürlich häufen
sich die Internet-Investoren vor allem in den USA,
wo die begrenzte staatlich garantierte
Altersversorgung längst große Teile der
Mittelschichten dazu zwingt, ihr Geld auf den
Aktienmärkten anzulegen und zu bewegen, um ihr Alter
diesseits der Armutsgrenze zu verbringen.
Der Aktienhandel auf
dem Internet ist ein Alptraum für Regulatoren. Die
amerikanischen Aufsichtsbehörden, beispielsweise,
geben zu, daß die Technologie einen beträchtlichen
Vorsprung vor den Kontrollmöglichkeiten hat.
"Wenn diese
elektronische Massenkommunikation erst einmal
läuft", sagt Online-Investor Tom Gardner, "werden
die Konsumenten, auf die es heute ankommt, nämlich
die Aktionäre, diese ganze Welt der Unternehmen,
Produkte, Dienstleistungen, ihre Profitabilität und
ihre Managementleistungen ganz anders durchleuchten
können als früher. Es wird ein kooperatives Milieu
statt eines kompetitiven Milieus entstehen! Eines,
in dem Informationen frei fließen werden, anstatt
exklusiv zu einer kleinen, ausgewählten Gruppe von
Leuten in Manhattan zu gelangen."
"Ich glaube", fährt
Gardner fort, "das World Wide Web wird mit seiner
Interaktivität dazu beitragen, daß eine
Massendiskussion über den Investitionsprozeß
insgesamt in Gang kommt - und das bedeutet
letztendlich, daß der Markt nicht nur beeinflußt
wird, sondern daß dies der
Markt selbst sein wird!"
Schlußbemerkung
Geschichte und
Eigensinn auf den Netzen: wo, wenn nicht dort, wird
sich in den nächsten Jahrzehnten Weltgesellschaft
als Produktionsöffentlichkeit entfalten?
Produktionsöffentlichkeit in ihrer doppelten
Gestalt,
als
Gleichgültigkeit
gegenüber der eigenen Geschichte
und als
Eigensinn des Einzelnen, "meinen
Boden, mein
Gemeinwesen und meine
Selbstbestimmung über die Bedingungen
meiner Arbeit
gemeinsam
herstellen zu wollen."
Mit dieser
eigenwilligen Verknüpfung eines, wie Alexander Kluge
das gelegentlich nannte, subversiv-patriotischen
Öffentlichkeitsbegriffs mit dem
global-pluralistischen Netz-Hype amerikanischer
Provenienz sei somit abschließend noch auf eines
hingewiesen: die Demokratiepolitik im Medium der
interaktiven Netze wird sich, wie überall sonst,
wenn nicht als 'Clash of Civilizations', so doch als
'Kampf der Kulturen' vollziehen. Auch das Internet
wird, so läßt sich die Position des
US-Präsidentenberaters Samuel P. Huntington
aufnehmen, als ein Instrument amerikanischer
Weltinnenpolitik gesehen werden müssen. Allerdings
wird die elektronische Auseinandersetzung um neue
Formen politischer Kultur auf einem Niveau geschehen
können, das durch die vornehmlich in Amerika
vollzogene kulturtechnische Leistung der
Internet-Struktur präformiert ist. Diese Struktur
als einen der Logik des Spätkapitalismus
geschuldeten kulturellen 'Fortschritt' zu
akzeptieren, ohne ihren damit verbundenen
globalstrategischen Anspruch zu verkennen, dürfte
für spannende Netzaktivitäten sorgen.
Anm.: Widerspruch: Ein
PC-Spezi macht mit dem Netz was er will. Das ist
kein amerikanisches Privileg. Wir Deutschen schießen
ja auch Satelliten ins All. Und den Urknall stellen
nicht allein Amerikaner nach. Nur wenn man keine
Ahnung von der Materie hat, dann wird es spannend.
Ich muß selber nicht alles können und wissen. Meine
Schuhe besohlt der Schuster, mein Dach deckt der
Dachdecker und meinen PC bestückt mein PC-Spezi und
über alle Möglichkeiten des Netzes informiert mich
mein "Informatiker". Man muß sie nur ans Haus holen.
"Die Amerikaner" leben ebenso im
gesamtgesellschaftlichen Koma wie "die Deutschen"
und die übrige globale Zivilgesellschaft und merken
gar nicht, wie sie mit Hilfe von Rupert Murdoch, Ted
Turner, Mohn, Springer, Burda, den
Öffentlich-Rechtlichen ARD und ZDF
transnationalisiert werden. Für die Globalisierung,
Privatisierung und totale Kommerzialisierung des
Planeten auf der kulturtheoretischen Schiene bedient
man sich ja auch der besten Soziologen, Psychologen,
Ethnologen, Anthropologen und Philosophen.
Wie sollte sonst ein "Interdependence Day" in Berlin
möglich sein???
(A) (Hallo
Proletariat!) - Hallo, Hallo, hier bin
ich! - Ich bin nicht tot! - Der Sozialismus ist out,
aber deswegen bin ich nicht tot! Das Proletariat hat
das gleiche Identifikationsproblem wie die NEW WORLD
ORDER - wir wissen was wir sind, aber im NEW AGE, im
NEW DEAL, im GREEN NEW DEAL, im NEW POLITICAL
COMPASS haben wir noch keinen NEUEN NAMEN!
Der zentrale politisch-ökonomische Konflikt unserer
Zeit ist kommunikativer Art.
(siehe weiter unten)
Literatur
1
O. Negt/A. Kluge, Öffentlichkeit und Erfahrung,
Frankfurt/M. 1976
2
O. Negt/A. Kluge, Geschichte und Eigensinn,
Frankfurt/M. 1981, S. 361ff
5
Fredric Jameson, Seeds of Time, New York 1994,
p.158
6
ebenda, p.159
7
ebenda, p.204f
8
ZNThG 1994/1, S.289
9
Andreas Zielcke, Der neue Doppelgänger. Die Wandlung
des Arbeitnehmers zum Unternehmer - Eine zeitgemäße
Physiognomie, Frankfurtert Allgemeine Zeitung,
20.7.1996
12
vgl. G. Heinsohn/O. Steiger, Eigentum, Zins und
Geld. Ungelöste Rätsel der Wirtschaftswissenschaft,
Reinbek bei Hamburg 1996
13
International Herald Tribune, July 20-21, 1996,
p.14ff
14
ebenda
Das ist
starker Tobak!
Geschichte wird an den
allgemeinbildenden Schulen nicht gelehrt sondern - wenn
überhaupt - höchstens verzerrt.
Die Nachkriegsgenerationen sind diese kaputte Platte von der
Kollektivschuld des deutschen Volkes am Holocaust leid.
"Neger" darf ich nicht sagen, ohne in den Verdacht der
Rassendiskriminierung zu geraten und verklagt zu werden.
Nehme ich das Wort "Jude" in den Mund, wird sofort
argwöhnisch untersucht, ob ich nicht ein "Antisemit" bin und
verklagt werden muss. Muß ich mich vielleicht auch noch in
Acht nehmen, nicht in das Visier der allmächtigen
Juden-Lobby "AIPAC" in Amerika zu geraten oder ist es für
mich schon tödlich, wenn ich in das Visier der deutschen
Juden gerate? Eine Islam-Karrikatur führt zu Mordaufträgen
und zu einem Leben unter einer neuen heimlichen Identität.
Zur kollektiven Schuld kommt jetzt auch noch die kollektive
Angst und Verunsicherung. Das als "Gleichgültigkeit
gegenüber der eigenen Geschichte" zu interpretieren - das
ist starker Tobak!
Fahre ich mit meinem Auto in eine vignetten-geschützte
Innenstadt gefährden meine Russpartikelchen die
Innenstadt-Bevölkerung. Rauche ich in öffentlichen Gebäuden
gefährde ich meine Mitbürger. Ich bezahle dafür, daß ich
"klimaneutral" zum Klimagipfel fliege. Zur EXPO2010 in
Shanghai fliegen alle klimaneutral. "City in Balance" -
alles in Balance! Und im Oktober wird alles wieder abgebaut
und auch die Pfählung wird wieder gezogen. Kostet nichts und
ist alles klimaneutral. 100 Millionen klimaneutrale
Besucher. Die Welt braucht neue Städte, Kommunen und
Gemeinden - Ökodörfer und Regionalwährungen. In Afrika bauen
wir klimaneutrale Fußballstadien für klimaneutrale
Weltmeisterschaften, weil Sport - Weltmeisterschaften,
Europameisterschaften und Olympiaden - bringt der Welt den
Weltfrieden, vereint die Rassen, Kulturen, Religionen. Schon
seit hunderten von Jahren - darum brauchen wir jetzt nur
noch eine Weltwirtschaft, eine Weltkultur, eine
Weltreligion, eine Weltregierung, eine Weltwährung.
Interdependence - die Welt der gegenseitigen Abhängigkeiten
- Vereinte Nationen - Weltsicherheitsrat:
Wer lebt hier eigentlich im gesamtgesellschaftlichen Koma? -
Weltbürgerbewegung - Komitee für Demokratie bei den
Vereinten Nationen???
Mündige Staatsbürger ignorieren den Schwachsinn - das ist
keine Gleichgültigkeit gegenüber der eigenen Geschichte.
Ob Obama, Merkel, Köhler, Westerwelle, Steinmeier, Gabriel,
Nahles oder Volker Pispers auf der Bühne stehen ist dem Volk
egal. Sie werden nicht ernst genommen, unterhalten das Volk
und vertiefen das Koma.
"Produktionsöffentlichkeit als Eigensinn des
Einzelnen, "meinen
Boden, mein Gemeinwesen
und meine
Selbstbestimmung über die Bedingungen
meiner Arbeit
gemeinsam herstellen zu
wollen."
Mein lieber Herr
Gesangverein, da steckt Musik drin!
1968 - zu Zeiten der Studentenbewegung und der
außerparlamentarischen Opposition - war ich 20 Jahre alt und
Berufsseemann. Seemann aus Berufung. Berufen, die Welt zu
entwickeln, Not-Elend-Armut zu beseitigen, Kriege
überflüssig zu machen, Frieden, Freiheit, Demokratie und
Wohlstand für Alle in die Welt zu tragen. Ich war ein
subversiver Einzelner, der sich parteilos zur Wahl gestellt
hat, der der SPD beigetreten ist und von der verlogenen und
verschissenen Parteispitze totgeschwiegen und auf die
hinteren Listenplätze geschoben wurde. 1992 habe ich völlig
mittellos meine
"Szenen aus einer anderen Welt" veröffentlicht. Über 20
Jahre habe ich mit dem "Verband der deutschen
Seemannsfrauen" um das deutsche Erstregister, um deutsche
Heuern unter deutscher Flagge, gegen Zweitregister und
"Zahnarztschiffe", für Demokratie und Gerechtigkeit
gekämpft. Ich habe Einzelhandelsgutachten widerlegt, eine
Werbegemeinschaft gegründet und für den kleinen
Facheinzelhandel - für Lokalität und Regionalität -
gekämpft. Ich habe den deutschen Kinderschutzbund bei mir im
Haus und ich versorge Senioren mit Hilfsmitteln, die ihnen
von den Experten im deutschen Gesundheitsunwesen
vorenthalten werden. Die raffgierigen Nullnummern aus dem
deutschen Gesundheitsunwesen haben meinen Vater auf dem
Gewissen und ich habe für diese verschissene Bananenrepublik
meine Gesundheit geopfert, mich scheiden lassen und mich
verschuldet. Immer im Kampf um Solidarität, Aufklärung,
Aufrichtigkeit und Gerechtigkeit, Demokratie und Wohlstand
für Alle!
Schröder - der Atomgegner und Jusovorsitzende - ein Leben in
einer konstruierten Realität - im Koma.
Schily - der RAF-Verteidiger - ein Leben in einer
konstruierten Realität - im Koma.
Fischer - der Taxifahrer - ein Leben in einer konstruierten
Realität - im Koma.
Ralf Dahrendorf - der Geadelte - ein Leben in einer
konstruierten Realität - im Koma (Friede seiner Seele).
Endlosliste .......
Die Fortführung meiner Bemühungen um Bewußtwerdung, um
Aufklärung, um Demokratie und Wohlstand für alle mit Hilfe
des WorldWideWeb - im Internet - ist jetzt die
"Produktionsöffentlichkeit" eines eigensinnigen subversiven
Einzelnen??? - Das ist starker Tobak!
Gut - nun bin ich hier halt mal bei der
Heinrich-Boell-Stiftung der "Grünen" und habe gerade die
Webseite der "GreenCampus
TrainerInnen" auf. Meine lieben Freunde und
Wegbegleiter: In all eurem Kokettieren mit euren
akademischen Titeln und in all eurem Buhlen um die Gunst des
Geld- und Hochadels scheint ihr gar nicht zu realisieren,
daß auch euer Geist - eure Seele - in einer konstruierten,
simulierten Realität lebt.
Hat Bewußtwerdung bei euch auch noch nicht stattgefunden,
oder lebt ihr bewußt in der Lügengesellschaft.
"Leben in der Lügengesellschaft" ist z.B. ein Buchtitel von
Prof.Dr.Dr. Hettlage von der Uni Regensburg.
Hier geht die Post ab:
Dr. Paul Ray - die "progressive cultural creatives" -
THE NEW POLITICAL COMPASS.
Paul Ray >> Jim Garrison >> Bioneers >> State of the World
Forum >> Global Call for Papers >> New World Order >> United
Nations >> World Security Council.
Paul Ray >> Cultural Creatives >> Kultur- und
Kreativ-Industrie >> Rupert Graf Strachwitz >> Maecenata
Institut >> New World Order >> Globalisierung,
Privatisierung, Kommerzialisierung >> Vereinte Nationen >>
Weltsicherheitsrat.
"Club of Rome" >> "Global2000" >> WWF >> One Planet Living
>> Bioregional >> New World Order >> Vereinte Nationen >>
Weltsicherheitsrat.
Raubtierkapitalismus-Faschismus - Wachstum - Märkte -
Interdependence!
Hier bin ich jetzt wieder bei der historischen Aufgabe der
SPD, der Sozialdemokratie, der Sozialisten und im Grunde
genommen auch bei einer historischen Aufgabe der
Konservativen. Auch CDU/CSU und die Wähler dieser
unternehmer-freundlichen Partei sollten die neue
Marschrichtung begreifen und vor allem müssen alle
begreifen, das der internationale Geld- und Hochadel diese
neue Marschrichtung mit einsetzt, um den
Raubtierkapitalismus der freien Märkte, die Globalisierung
und Privatisierung zu regenerieren und der
Kommerzialisierung der Welt einen neuen Schub zu geben. Ein
riesiges Operationsfeld für die "Life Sciences", die "Creative
Industries", die Kultur- und Kreativ-Industrie.
Ist das Demokratie, Frieden, Freiheit, Arbeit und Wohlstand
für Alle??? - Denkt ihr noch "Links", "Mitte", "Rechts",
"Green New Deal" - sozialistisch, kommunistisch,
kapitalistisch, faschistisch?
Drängt ihr euch noch alle in die "Mitte"?
Ja, ich weiß, ich bin ein subversiver Einzelner - aber ein "Bewußter"
mit Körper und Seele in Einklang.
Das versteht ihr nicht? - Damit darf ich euch nicht
traktieren? "Der neue Mensch... in Einklang mit der
Natur...? - Denkt mal drüber nach!
Bewußtwerdung ist noch lange nicht damit getan, daß man sich
über die "Secret Rulers Of The Globe" im Klaren wird oder
die "Bilderberger", die "Illuminaten", die Religionen oder
konspirative Geheimgesellschaften. Ich habe viel über die
Absurditäten des Lebens gesprochen. Wir erleiden und
ertragen sie - tagaus und tagein - ein Leben lang. Auch das
ist absurd. Gehen wir noch einmal zurück zu Sokrates und
gehen wir den Sachen auf den Grund. Die kritische
Sozialforschung ist im Widerstreit.
Dazu gab es vom 3.12.-5.12.09 eine Veranstaltung.
Wie ist
Gesellschaft heute zu begreifen?
Darüber sprachen der
Soziologieprofessor Ulrich Beck, Emeritus der Universität
München und „Visiting Centennial Professor“ an der London
School of Economics. Axel Honneth, Nachfolger von Jürgen
Habermas, Professur für Philosophie an der J.W.
Goethe-Universität Frankfurt und Direktor des
traditionsreichen Instituts für Sozialforschung (IfS). Jan
Philipp Reemtsma, Erbe des Reemtsma-Imperiums, Stifter und
Vorstand des Hamburger Instituts für Sozialforschung (HIS).
Ich will auf diese Veranstaltung gar nicht näher eingehen,
aber der
Kommentar von Dr. Horst Müller dazu ist lesenswert. Ich
zitiere daraus: >>Gesellschaftliche Wirklichkeit im 21. Jahrhundert ist
als formationeller Übergang, als Transformation zu denken.
Die drei Theoretiker der Moderne“ suchen diese zwar als eine
räumliche, global vernetzte Simultaneität zu
vergegenwärtigen, aber nicht als Simultaneität in der
zeitlichen Dimension, als Gleichzeitigkeit der
Realisierungen von Gegenwart und vor darin schon anwesender,
anrückender Zukunft. Diese Konstellation einer
Übergangs-Gesellschaftlichkeit mit noch offenem Ausgang
fundiert, ganz realistisch, das Erfordernis einer
wissenschaftlichen Utopistik. Sozialwissenschaftliche
„Selbstreflexivität“, wie man sie verbal fordert, verlangt
daher in der heutigen, veränderten
gesellschaftsgeschichtlichen Situation das Begreifen eines
gesellschaftlichen Auftrags, seine Annahme als persönliche
Aufgabe, eine bessere Zukunft freizusetzen und entsprechend
Position zu beziehen.
In unserer vom Streit über den richtigen Weg, über das
erhoffte und mögliche Neue einer höheren Zivilisation
erfüllten Zeit kann also, eingedenk alles möglichen
Abwegigen, sogar eines drohenden globalen Absturzes, die
emanzipierte Sozialtheorie keine nurmehr „kritische“ sein.
Sie wird eine der Wegbahnung sein, unter Mobilisierung
vielfach verdrängter, bester Errungenschaften der
politischen Philosophie, als da vor allem wären:
Dialektische Philosophie der Praxis, kritische und
utopistische Wissenschaft der politischen Ökonomie als
Alternative zu den noch vorherrschenden Strömungen
systemimmanenter Ökonomik. Diese Sozialtheorie
erinnert nicht nur den Ruf von 1844: „Krieg den deutschen
Zuständen!“ Selbstreflexiv und kosmopolitisch, alles in
allem unversöhnlich, praxisch und risikobereit muss sie die
Situation und Perspektive neu bestimmen: Was
gesellschaftsgeschichtlich immer noch aussteht, ist eine
Zivilisierung unserer Zivilisation. <<
Meine These: Die Zivilisierung
der Zivilisation muss einhergehen mit der Bewußtwerdung der
globalen Zivilgesellschaft über die unbegriffenen Mächte!
Der "Dritte Sektor" ist entscheidend für die
WIEDERHERSTELLUNG DER DEMOKRATIE!
Es ist an dieser Stelle vielleicht interessant, auf die
Gesellschaftstheorie einzugehen oder auf die Systemtheorie á
la Luhmann. Aber das will ich gar nicht zumal ich von
Luhmann schon die Aussage bezweifle, daß man unmöglich die
Gesellschaft von außen als ein Außenstehender beobachten und
beschreiben kann, da jeder Mensch selbst ein Teil der
Gesellschaft ist. Durch die Isolierung von der Gesellschaft
durch die Seefahrt und meine Abschottung von derselben bin
ich "Außenstehender". -
Egal, da ich soviel über Absurditäten gesprochen habe will
ich auf Albert Camus kommen, den französischen
Schriftsteller und Philosophen, den Nobelpreisträger für
Literatur.
Das Absurde ist der Ausgangspunkt der gesamten Philosophie
Camus’. Das Absurde ist für Camus die Erkenntnis des Menschen, dass man all dem Leid und Elend in der Welt
keinen Sinn abgewinnen kann.
Die Suche
nach dem Sinn des Lebens
Meine These: Nach dem Sinn
des Lebens suchen nur diejenigen, die nicht zu den "unbegrifffenen
Mächten" gehören. Für die "unbegriffenen Mächte" hat ihr
Leben sehr wohl einen Sinn - die Frage nach dem Sinn des
Lebens stellt sich ihnen gar nicht - "machet euch die Erde
untertan und herrschet" - das ist ihr Leben, von Generation
zu Generation - von Dynastie zu Dynastie - seit ewigen
Zeiten!
Tod und Teufel, Armageddon, Apokalypse, die Offenbarung -
all das interessiert mich nur am Rande.
Das Leben "erfahren" hat schon Sokrates - bis zur
Vollstreckung seines Todesurteils. Hat er den Sinn seines
Lebens darin gesehen, den Dingen auf den Grund zu gehen? Ist
er zu weit gegangen? War er den "unbegriffenen Mächten" ein
Dorn im Auge? Für mich war er im Widerstreit mit der
Obrigkeit, aber nicht bei der Bewußtwerdung über die
"unbegriffenen Mächte". Da ist offensichtlich bis heute noch
niemand, sonst kann ich mir nicht erklären, wie die
Menschheit die Absurditäten des Lebens so leidvoll ertragen
kann.
Albert Camus und der "Mythos des Sisyphos" - die Menschheit
ist zur Sisyphosarbeit verdammt, weil die Bewußtwerdung von
den "unbegriffenen Mächten" fehlt.
Interessant ist in diesem Zusammenhang die Phänomelogie, die
Metaphysik, der Konstruktivismus der Philosophie, die
Theodizee und der Ursprung allen Übels. Viele Gelehrte haben
sich seit der Antike damit beschäftigt, aber wer hat schon
einmal die "unbegriffenen Mächte" als den Ursprung allen
Übels angeklagt?
Wer hat schon einmal auch nur den Versuch gestartet, einen
Zusammenhang herzustellen zur Genealogie und zu den
authochthonen Völkern. Die Deutschen sind auch ein
authochthones Volk und Begriffe wie "Vaterland", "Heimat"
und "Nationalhymne" - Bundesliga - "deutsche Tugenden" haben
ihre Bedeutung.
Diese Bedeutung wird von den "unbegriffenen Mächten" mit der
Europäisierung, der Globalisierung, Privatisierung und
totalen Kommerzialisierung der Erde zunichte gemacht.
Die Neue Weltordnung - die NEW WORLD ORDER - eine globale
Weltregierung, Weltreligion, Weltwirtschaft, Weltkultur,
Weltwährung steht im Widerspruch zum Menschsein in der
Heimat, im Vaterland, in der eigenen Kultur, in der eigenen
Volkswirtschaft mit der eigenen Währung.
Globalisierung steht somit auch im krassen Widerspruch zur
Demokratie - zur Souveränität eines jeden Volkes - im
krassen Widerspruch zu jeder Volksabstimmung - und zu
demokratischen Wahlen.
Die Soziologie begründet sich in ihrem Scheitern. Sie
scheitert immer wieder und beginnt auf´s Neue mit
Erklärungs- und Beschreibungsversuchen. Ist das nicht
traurig?
Am 11. September 2001 fielen die Twin-Towers in New York,
seit 2002 ist der 12. September der "Interdependence Day",
am 13. September 2007 verabschiedete die
UN-Generalversammlung die überarbeitete UN-Erklärung zu den
Rechten der indigenen Völker. Die Erklärungen der
UN-Generalversammlung sind völkerrechtlich nicht bindend.
Das sind aber die Resolutionen des Sicherheitsrates der
Vereinten Nationen - des Weltsicherheitsrates - mit seinen
fünf ständigen Mitgliedern USA, Russland, China, Frankreich
und dem Vereinigten Königreich Großbritannien. Man führe
sich nur mal das ganze Geplänkel um die
Menschenrechtskommission, den Menschenrechtsrat, den
UN-Menschenrechtsausschuß und den UN-Zivilrat vor Augen.
Man durchleuchte mal die Reform der Vereinten Nationen in
Bezug auf Globalisierung, Privatisierung und
Kommerzialisierung und die Ausrichtung auf die neue
Eine-Welt-Regierung des Geld- und Hochadels.
Man höre sich noch einmal die Reden von Bush, Clinton, Gore,
Barber und Rupert Graf Strachwitz an über die
Interdependence und "all is connected" und " a world without
walls". Musterbeispiele sind Gaza und das Westjordanland,
Afghanistan, Pakistan, Iran, Irak, Jemen, Nordkorea,
Somalia, Haiti, und die Lateinamerikanischen Länder. "A
Quiet Revolution" - "Papa, tenemos hambre!"
Das Bestreben authochthoner Völker, die sich selbst als
eigenständiges Volk verstehen und ihre eigenen sozialen,
wirtschaftlichen und kulturellen Institutionen beibehalten
wollen, werden marginalisiert - werden ihrer Autarkie
beraubt. Autarkie in der Philosophie bedeutet
Selbstgenügsamkeit. Nach Aristoteles ist für ein Leben in
Autarkie wichtig, dass man sich mit dem zufrieden gibt, was
man als eigenständiges Volk erreichen kann.
Autarkie darf nicht mit Autonomie verwechselt werden, schon
gar nicht mit der Autonomie politischer Systeme. Damit wären
wir wieder bei Niklas Luhmann und der soziologischen
Aufklärung, der Soziologie der Politik und bei der Autonomie
politischer Systeme - im speziellen bei der Autonomie der
Politik der Globalisierer, Privatisierer und
Kommerzialisierer - bei der politischen Autonomie des Geld-
und Hochadels.
Die Umstrukturierung der Welt in Richtung einer
Weltregierung des Geld- und Hochadels ist der Aufbau eines
autonomen, internationalen politischen Systems. Dazu braucht
es länderübergreifend global agierende Akteure, die sich
systemimmanent verhalten. Diese Akteure müssen "auf Linie"
gebracht werden, sie werden ausgebildet, es handelt sich
also um faktisches Lernen.
Die Autonomie des politischen Systems der "Neuen
Weltordnung" verlangt von den systemimmanenten Akteuren
logischerweise das"Umschiffen" nationalstaatlicher
Interessen, das Ignorieren des Wählerwillens und die
Abschaffung der Demokratie.
Ich habe an anderer Stelle bereits gesagt, daß unsere
Parteien sich systemimmanent verhalten.
Dabei spielt es keine Rolle ob das bewußt oder unbewußt
passiert.
Jetzt sind wir wieder bei der SPD und Hannelore Kraft und
der schicksalhaften Entscheidung in NRW.
Wer als deutsche Partei getreu dem Grundgesetz die
Interessen des deutschen Volkes wahrnehmen will, muß sich
aus dem politischen System der New World Order verabschieden
oder handelt verfassungswidrid und begeht Hochverrat.
Die sogenannte "Reform der Vereinten Nationen" nenne ich
"Eingliederung der Vereinten Nationen und des
Weltsicherheitsrates in das politisches System
'Weltregierung' des Geld- und Hochadels."
Resumee: Unsere Demokratie ist abgeschafft und wir leben mit
einem postdemokratischen Autoritarismus, Dank des
systemimmanenten Verhaltens unserer Akteure in Wirtschaft,
Politik und NGOs in Bezug auf das politische Sytem der Neuen
Weltordnung des Geld- und Hochadels.
Die Diskussion um "Links", "Rechts" und "Mitte" ist
kontraproduktiv zu den Forschungsergebnissen von Dr. Paul
Ray und seinem "New Political Compass".
Den Philosophen, Soziologen, Ethnologen, Anthropologen ist
es bisher nicht gelungen die Absurdität des vermeintlich
sinnlosen Leidensweg 'Leben' zu beschreiben und das Übel bei
der Wurzel zu packen.
Im Gegenteil - wenn für sie die Soziologie in ihrem
Scheitern begründet ist, dann sind sie offensichtlich mit
ihrem Latein am Ende und sie sind außerstande, die
Menschheit von ihrer Sisyphosarbeit zu befreien.
Die andauernde Revolte gegen das Übel und das ständige
Sich-Wehren ist nicht der "existentielle Sprung" weg vom
absurden Leben der unterprivilegierten Schichten.
Bewußtwerdung der breiten Massen über die unbegriffenen
Mächte ist Voraussetzung zur Überwindung der unbegriffenen
Mächte und somit wiederum Voraussetzung zur Beseitigung des
Übels und der Leiden eines vermeintlich absurden, sinnlosen
Lebens. Mit der Bewußtwerdung bekommt das Leben für die
bildungsfernen Schichten vielleicht einen Sinn, aber damit
ist das Übel noch lange nicht überwunden und damit ist auch
der Leidensweg noch lange nicht zu Ende. Am Anfang aller "Bewußtwerdung"
muß die "Heilung" der eigenen gespaltenen Persönlichkeit
stehen. Körper und Geist müssen im Einklang sein. Der Geist
(Verstand) muß aus seiner konstruierten, simulierten
Realität (Scheinwelt) in die Realität des Seins
zurückfinden. In den konstruierten, simulierten Realitäten
wuchern die unüberwindbaren Absurditäten des sinnlosen
Daseins, das erst mit dem Tod endet. Daraus ist eine
Bewußtwerdung über die unbegriffenen Mächte unmöglich.
Jetzt bin ich wieder bei Rudi Dutschke und der Aufgabe der
Wissenschaften und ich bin bei Dr. Horst Müller
und seinem 'Kommentar' zu der Veranstaltung "Rückkehr zur
Gesellschaftstheorie".
Das Geheimnis um die "unbegriffenen Mächte" ist gelüftet,
die unbegriffenen Mächte sind identifiziert und können mit
Namen, Adresse und Telefonnummer benannt werden. Unter
"Pierre Bourdieu" habe ich weitere "Handlungsempfehlungen"
von ihm selbst.
Zum "Hundertjährigen" treffen sich die Soziologen im Oktober
in Frankfurt unter dem Motto "Transnationale
Vergesellschaftung". Ich warte ab, ob sie sich
systemimmanent verhalten und der Autonomie des politischen
Systems der Neuen Weltordnung das Wort reden, ob sie im
Sinne von Dr. Horst Müller tätig werden oder ob sich die
Soziologie mal wieder in ihrem Scheitern begründet.
Rudi Dutschke war auch ein subversiver Einzelner. Der
jahrzehnte lange Marsch durch sämtliche Instanzen, der
Marsch der Aufklärung und Bewußtwerdung der breiten Massen
von den unbegriffenen Mächten ist bis heute nicht
beschritten.
Wir sind subversive Einzelne, vielleicht sind wir Tausende,
vielleicht Hunderttausende - wir wissen es nicht.
Wir sitzen vorm Fernseher oder am Computer - wir reden
übereinander aber wir kommunizieren nicht miteinander.
Wissenschaftler und Journalisten ändern die Welt nicht - dazu
braucht es Handwerker!
In Englisch sagt man: If you cannot beat them, be them! -
Denn man los! - Prost!
Rudi Dutschke - Rudolf Augstein
"...damit dürfen Sie uns nicht traktieren, das verstehen wir nicht!"
Nein, es hat bis heute niemand verstanden.
THE NEW POLITICAL COMPASS
DAS FARBENSPIEL, DIE DEBATTE UM LINKS, RECHTS, MITTE IST
ÜBERHOLT.
"DIE DEUTSCHEN" HABEN EINEN GEWALTIGEN NACHHOLBEDARF UND
STECKEN IN EINER SACKGASSE!
Griechenland - der Obergrieche Papandreou - ist Vorsitzender
der Sozialistischen Internationalen.
Sozialismus, soziale Marktwirtschaft, Sozialversicherung,
soziale Gerechtigkeit hat der Soziologe
in Schweden, England und USA ganz bestimmt nicht studiert.
Dies ist natürlich nur meine persönliche Meinung
und alle können so weitermachen wie bisher, sie werden auch
die Konsequenzen tragen.
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Liebe
Mitbürgerinnen und Mitbürger, meine ehrenamtliche Tätigkeit für die
Verlierer in unserer Überfluss- und Wegwerfgesellschaft und meine
Recherchen und Veröffent-lichungen sind sehr zeitaufwendig und
kostspielig. Helfen macht Freude. Mir, meiner Familie und Ihnen
bestimmt auch. Überzeugen Sie sich von meiner Arbeit und helfen Sie
mir. Der Welfen-Gaul von Geld- und Hochadel galoppiert in die
falsche Richtung!