World Public Opinion
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IE OEFFENTLICHE MEINUNG

"In der öffentlichen Meinung ist alles Falsche und Wahre,
aber das Wahre in ihr zu finden, ist der erste Schritt zum Erfolg."

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Staatlichkeit im Wandel
Staat ist Gesellschaft - Gesellschaft ist Kommunikation
Scheitert die Kommunikation - scheitert die Gesellschaft - scheitert der Staat. Es gibt Krieg.
Im Kommunikationszeitalter scheitern Gesellschaften im Minutentakt. Es gibt bewaffnete Konflikte.
Laut Niklas Luhmanns Systemtheorie zerfällt die Gesellschaft (Kommunikation) in viele einzelne Systeme.
Die Kommunikation beeinflußt sich wechselseitig, baut Fronten auf oder baut Grenzen ab, führt zu Inklusion oder Exklusion. Die einfachste Form der Exklusion ist die Ignorierung eines Kommunikationssystems.
Was will ich damit sagen?

Wandel wird zuerst im Kopf vollzogen

Die 1960 und 1970er Jahre gelten als das Goldene Zeitalter des souveränen Nationalstaates: Staatliche Einrichtungen und die soziale Marktwirtschaft gewährleisteten Frieden, Freiheit und Rechtssicherheit, sie garantierten demokratische Selbstbestimmung und sorgten mit einer stabilen Landes-währung für soziale Sicherheit. Eine starke deutsche Volkswirtschaft, Landwirtschaft, Handel und Handwerk ermöglichen dem deutschen Volk ein autarkes Dasein im Verband der vereinten oder auch nicht vereinten Nationen, in der internationalen Völkergemeinschaft.
In diesem Band wird gezeigt, wie diese umfassende »nationale Konstellat-ion« durch vielfältige gesellschaftliche Veränderungen unter Druck gebracht wurde und wie Staatlichkeit vom globalen Geld- und Hochadel neu konfiguriert wird. Vor dem Hintergrund der Diskussion um Globalisierung, der Debatten über die Krise des Nationalstaats; des Streits über Reformen und einer zunehmenden Europäisierung und Internationalisierung fragen die Autorinnen und Autoren: In wessen Interesse ist eigentlich Europäisierung und Globalisierung. Wie weit ist die Abschaffung des souveränen  National-staates bis heute gediehen? Wer hat plötzlich und zur Überraschung der Wähler verfügt, daß Nationalstaaten nur eine temporäre Erscheinung waren und ihre Ära vorüber ist? Welche neuen politischen Herrschaftsstrukturen bilden sich nach dem Ende des »Goldenen Zeitalters« des demokratischen Volkssouveräns heraus? Und welche Rolle werden die Staatsorgane, die Parlamente, die Legislative, Judikative und Exekutive in Zukunft in einer entgrenzten globalen Herrschaftstruktur spielen? Ist eine globale soziale Marktwirtschaft in einer globalen Demokratie überhaupt realisierbar? Die Schere zwischen Arm und Reich öffnet sich immer weiter, aber öffnet sich nicht auch die Schere zwischen Theorie und Praxis immer weiter?
Sind wir heute nicht von Frieden, Freiheit, Demokratie und Wohlstand für Alle weiter entfernt als je zuvor?
Im Folgenden bin ich auf der Homepage von Prof. Dr. Rüdiger Voigt. Er ist Jahrgang 1941, ist Politik- und Rechtswissenschaftler. Bis 2006/07 hatte er einen Lehrstuhl für Verwaltungswissenschaft an der Universität der Bundeswehr München inne und war Direktor des Instituts für Staatswissenschaften. Zuvor war er fast zehn Jahre lang Professor für Politikwissenschaft an der Universität Siegen und Vorsitzender des Forschungsschwerpunktes Historische Mobilität und Normenwandel.
Im Zentrum seiner Forschungsinteressen stehen Staat und Recht, Verwaltung und Finanzen, politische Kultur und Medien, Weltordnung und Geopolitik. Zurzeit beschäftigt er sich insbesondere mit Fragen der Staatstheorie (Machiavelli, C. Schmitt, Agamben), der Kriegsforschung und der Visualisierung von Politik. Er schreibt:
Das Staatsverständnis hat sich im Laufe der Jahrhunderte immer wieder grundlegend gewandelt. Heute sind wir Zeugen einer Entwicklung, an deren Ende die Auflösung der uns bekannten Form des territorial definierten Nationalstaats zu stehen scheint. Denn die Globalisierung führt nicht nur zu einer Veränderung von Wirtschaftsabläufen, sondern sie hat vor allem auch Auswirkungen auf die Staatlichkeit. Ob die "Entgrenzung der Staatenwelt" irgendwann einmal zu einem Weltstaat führen wird, ist allerdings zweifelhaft. Als um so interessanter erscheinen die Ideen früherer und heutiger Staatsdenker, deren Modelle und Theorien, aber auch Utopien, uns Einblick in den Prozess der Entstehung und des Wandels von Staatsverständnissen geben können, einen Wandel, der nicht mit der Globalisierung begonnen hat und nicht mit ihr enden wird.
Im Grunde basieren alle Überlegungen über den Staat auf den Staatsideen von Platon und Aristoteles. Ihre Verdienste sind unbestreitbar, auf sie wird unter dem Leitthema "Wiederaneignung der Klassiker" daher immer wieder zurückzukommen sein. Der Schwerpunkt der in der Reihe Staatsverständnisse veröffentlichten Arbeiten soll allerdings auf den neuzeitlichen Ideen vom Staat liegen. Dieses Spektrum reicht von dem Altmeister Niccoló Machiavelli, der wie kein anderer den engen Zusammenhang zwischen Staatstheorie und Staatspraxis verkörpert, über Thomas Hobbes, den Vater des Leviathan, bis hin zu Karl Marx, den sicher einflussreichsten Staatsdenker der Neuzeit, und schließlich zu den Weimarer Staatstheoretikern Carl Schmitt und Hermann Heller und weiter zu den zeitgenössischen Theoretikern.
Nicht nur die Verfälschung der Marxschen Ideen zu einer marxistischen Ideologie, die einen repressiven Staatsapparat rechtfertigen sollte, macht deutlich, dass Theorie und Praxis des Staates nicht auf Dauer von einander zu trennen sind. Auch die Verstrickung Carl Schmitts in die nationalsozialistischen Machenschaften, die heute sein Bild als führender Staatsdenker seiner Epoche trüben, weisen in diese Richtung. Auf eine Analyse moderner Staatspraxis kann daher in diesem Zusammenhang nicht verzichtet werden. Ein weiteres Anliegen der Reihe Staatsverständnisse ist es somit, neben staatstheoretischen Arbeiten auch Studien zur Praxis des heutigen Staates zu veröffentlichen. Und besonders willkommen sind solche Arbeiten, die beides, die Staatsidee und ihre politisch-praktischen Auswirkungen, miteinander zu verknüpfen suchen.
In Monografien und Sammelbänden soll geprüft werden, was sich aus solchen Analysen für ein zeitgemäßes Verständnis des Staates entnehmen lässt. Diese Erkenntnisse könnten dann als Basis für die Begründung einer modernen Staatswissenschaft dienen. Getragen wird dieses Projekt zum einen von dem Institut für Staatswissenschaften der Universität der Bundeswehr München, das die personelle, instrumentelle und organisatorische Basis zur Verfügung stellt, zum anderen von einem Wissenschaftlichen Beirat aus namhaften Wissenschaftlern des In- und Auslandes, der der Reihe mit gutachterlichem Rat sowie mit eigenen Beiträgen zur Seite steht. Eine Schriftenreihe "lebt" vor allem von ihren Autoren und Autorinnen. Staatswissenschaftler und -wissenschaftlerinnen des In- und Auslandes sind daher eingeladen, ihre Beiträge in diesem Forum in deutscher oder englischer Sprache zur Diskussion zu stellen.
 
         
Volkssouveränität und Freiheitsrechte
Emmanuel Joseph Sieyés' Staatsverständnis
Emmanuel Joseph Sieyes (1748-1836) vereinigt in seinen politischen Schriften natur-rechtlich-kontraktualistische Legitimationskonzepte mit verfassungsrechtlich-organisatorischen Entwürfen, deren Differenziertheit ihm den Ruf eines „Verfassungskünstlers“ einbrachte. Man sagte ihm nach, „über Nacht“ jeweils neue, in sich konsistente Verfassungsskizzen erarbeiten zu können, die jedoch durch eine gewisse „Künstlichkeit“ und „Abstraktheit“ beeinträchtigt seien. Dieses u.a. von Hegel lancierte Klischee dementiert sich bei genauerer Betrachtung von selbst: Sichtbar wird dann ein ausgesprochen sorgfältig argumentierender Autor, der seit den frühesten Schriften darauf bedacht war, die beiden Pole „Volkssouveränität“ und „Freiheits(grund)rechte“ durch immer wieder überarbeitete Gewaltenteilungsarrangements zusammenzubinden. Dabei ergaben sich nicht zuletzt bis heute maßgebliche Überlegungen über die Vereinbarkeit von Verfassungsjurisprudenz mit dem Prinzip der verfassunggebenden Gewalt des Volkes.
Die vorliegende Aufsatzsammlung bietet einen Überblick über den derzeitigen Forschungsstand und zugleich eine systematische Einführung in die rechtsphilosophischen Grundbegriffe und Theoreme der modernen Verfassungsdebatte.
Das Werk ist Teil der Reihe Staatsverständnisse, Band 29.
Den Staat denken
Der Leviathan im Zeichen der Krise
Lange Zeit war der Staat für die Menschen so selbstverständlich, dass nur Utopisten von einer Gesellschaft ohne Staat träumten. Mit dem »Ende der Geschichte« scheint das jedoch anders geworden zu sein. Die Weltökonomie ist dabei, die Souveränität der Staaten auszuhöhlen. Das Kapital ist staatenlos, umso mehr sind die Menschen aber auf den Schutz ihres Staates angewiesen. Große Staatsdenker haben einen Kernbestand an Staatlichkeit herausgearbeitet, der auch heute noch gültig ist. Dieses Buch schlägt daher einen Bogen von Machiavelli, Bodin und Hobbes über Rousseau, Kant und Hegel bis zu den modernen und postmodernen Staatsdenkern Derrida, Habermas und Agamben und weiter zu den französischen Philosophen von heute. Dabei erscheint Carl Schmitt als Mittler zwischen den »Welten«. Im Zentrum des Buches steht die Frage: »Wie kann man den Staat in einer Zeit denken, die aus den Fugen geraten zu sein scheint?« Rüdiger Voigt, Professor für Verwaltungswissenschaft an der Universität der Bundeswehr München, ist Autor und Herausgeber zahlreicher Bücher über Staatstheorie und Staatspraxis.
Mythos Staat
Carl Schmitts Staatsverständnis
Carl Schmitt ist einer der umstrittensten, aber auch wirkungsvollsten Staatsdenker des zwanzigsten Jahrhunderts. Ist er der "jüngste Klassiker" politischen Denkens? Oder ist er als "Kronjurist des Dritten Reiches" so diskreditiert, dass sich eine wissenschaftliche Auseinandersetzung mit seinem Werk verbietet? Zumindest seine Verfassungslehre von 1928 gehört zu den Werken, die das deutsche Staatsverständnis maßgeblich beeinflusst haben. Wie kaum ein anderer Staatsdenker hat Carl Schmitt neben erbitterten Gegnern auch zahlreiche deutsche und ausländische Bewunderer. Es fragt sich also: Wann spricht er vorrangig als politischer Denker, als Jurist, als Kulturkritiker oder als Geschichtsphilosoph? Wie muss man sie der Politisierung der Wissenschaft, wo der Zeitgeistverstärkung, wo bestehen sie aus zynischen Opportunismus und aus Lippendiensten? Die Beiträge dieses Bandes befassen sich mit dem Staatsverständnis Carl Schmitts, mit dem Mythos des Politischen und mit Schmitts Rezeption in den USA. Der Herausgeber ist Direktor des Instituts für Staatswissenschaften an der Universität der Bundeswehr in München, Prof. Dr. Rüdiger Voigt..


Die folgenden Bände gehören zu der Serie
"Zerfasert der Nationalstaat?


 

 

Viel beschriebenes und bedrucktes Papier!
Und es gibt noch viel mehr davon!
Die Autoren des Geld- und Hochadels wetteifern mit ihren Publikationen
um die Gunst ihrer Auftraggeber und übertrumpfen sich gegenseitig
in der Konstruktion der Wahrnehmung der breiten Massen.



www.wissensfabrik-deutschland.de
 

Im Mittelpunkt der gemeinsamen Arbeit der Wissensfabrik stehen die Handlungsfelder Bildung und Unternehmertum. 1000 Bildungspartnerschaften zwischen Unternehmen und Kindergärten oder Schulen sollen einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, Lernkultur und Erfindergeist in Deutschland zu fördern. Jungen Gründern stellen die Mitglieder in einem Mentorenprogramm ihren Know-How zur Verfügung. Praxisbezogen und projektnah erleichtern die Experten der Mitgliedsunternehmen auf diese Weise den Weg zur erfolgreichen Existenzgründung.
Voneinander und miteinander lernen, damit neue Ideen und Konzepte für mehr Wissen entstehen: Die Wissensfabrik versteht sich als offene Plattform für alle Unternehmen, Bildungseinrichtungen und Initiativen, die Wissen fördern und teilen wollen. Sie bündelt die vielfältigen, eigenständigen und dezentralen Aktivitäten in den Bereichen Bildung und Unternehmertum. Dabei legt sie Wert auf Bildungspartnerschaften und Unternehmensprojekte, die einen spürbaren Beitrag zur Wissensgesellschaft leisten. Bei ihren Vorhaben und Standards gehen die Mitglieder mit gutem Beispiel voran - für ein aktives und erfolgreiches Engagement, das Lust auf mehr macht: Mehr Wissen. Mehr Können. Mehr Zukunft.


David Garrett & Benno Fürmann - UN Millenium Kampagne PK - 08.09.2010
 
Wie kann man so naiv sein?
An die Vereinten Nationen glaubt kein Mensch mehr.
 


DIVORCE, TRANSATLANTIC STYLE? The Future of the Transatlanti
 
Josef Joffe



Olin Institute Logo

 

Es ist eigentlich ganz simpel:
Die Welt wird dramatisch umstrukturiert. Die Befürworter der Globalisierung, die Privatisierung und Kommerzialisierung liegen klar auf der Hand. Die uninformierte breite Masse wird in ihren Reaktionen genau beobachtet und analysiert, aber sie ist nicht an der Kommunikation um die neue Weltordnung beteiligt.
Wer maßgeblich daran beteiligt ist kann man aus dem folgenden Video ersehen. Das Ausmaß der Bewußtseinskontrolle und Bewußtseinssteuerung erschließt sich dem Laien nur allmählich, aber je deutlicher es wird desto mehr stellen sich die Nackenhaare auf.
 

Die Neuen Medien, ihre Akteure und die Umstrukturierung der Welt:
DLD Digital Life Design und B2C Business to Customers,
hier geht die Post ab!
Ich kann und will hier nun nicht mehr näher drauf eingehen,
ich will nur Bill Gates Recht geben:
Die Zukunft ist ungewiß!